Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Trump begrüßt "großen" Sieg von Bolsonaro-Sohn bei erster Wahlrunde in Brasilien
Britischer Bestsellerautor Jeffrey Archer im Alter von 86 Jahren gestorben
Bericht: Zahl der Kriegsdienstverweigerer stark angestiegen
Krise in Rumänien: Präsident nominiert vierten Kandidaten für Amt des Regierungschefs
Politik
Trump: Haben Bomber nach "Drohungen" von britischem Militärstützpunkt abgezogen
Der Abzug von B-1-Bombern der US-Armee vom britischen Luftwaffenstützpunkt Fairford ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump wegen "Drohungen" erfolgt. "Es gab Drohungen, also haben wir sie, statt den Feind in Versuchung zu bringen, ein wenig verlegt, nicht sehr weit", sagte Trump am Montag mit Blick auf die US-Flugzeuge vor Journalisten im Weißen Haus. Die Menschen, von denen diese Drohungen ausgegangen seien, "sind mit dem Iran verbunden", fügte Trump hinzu.
Sport
Super-Olise erlöst Frankreich: Erster Heimsieg für Zidane
Bayern-Star Michael Olise hat dem französischen Nationaltrainer Zinédine Zidane den ersten Heimsieg in dessen Amtszeit beschert. Der Super-Joker besiegte Belgien am Montag beim 4:1 (0:1) mit zwei Toren und einer Vorlage im Stade de France beinahe im Alleingang. Frankreich behauptete damit die Tabellenführung in der Nations-League-Gruppe 1 und hat das Viertelfinale fest im Blick.
Letzte Nachrichten
Deutschland übernimmt die G7-Präsidentschaft
Deutschland übernimmt zum Jahreswechsel für ein Jahr turnusgemäß die Präsidentschaft der G7-Gruppe der führenden Industriestaaten. Den G7 gehören noch die USA, Frankreich, Italien, Großbritannien, Japan und Kanada an. Zudem ist die EU bei allen Treffen vertreten. Im Juni soll auch der jährliche G7-Gipfel in Deutschland stattfinden und zwar nach 2015 zum zweiten Mal in Schloss Elmau in den bayerischen Alpen. Frankreich übernimmt ebenfalls zum 1. Januar für ein halbes Jahr die Präsidentschaft der EU. Leitmotiv des französischen Präsidenten Emmanuel Macron ist dabei die "europäische Souveränität". Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sicherte der französischen Regierung vorab in einem Interview die volle Unterstützung Deutschlands zu. (V.Sørensen--DTZ)
Betreiber nehmen weitere Kernkraftwerke vom Netz
In der Silvesternacht sind weitere Kernkraftwerke endgültig abgeschaltet worden. Kurz vor Mitternacht seien die Kraftwerke Brokdorf in Schleswig-Holstein und Grohnde in Niedersachen planmäßig vom Netz genommen worden, teilte der Betreiber Preussen Elektra am Samstag mit. Auch der Konzern RWE hatte am Donnerstag die Stilllegung seines Kraftwerks Gundremmingen C in Bayern zum Silvesterabend angekündigt. Somit verbleiben nun drei aktive Kernkraftwerke in Deutschland, die gemäß den Plänen zum Atomausstieg in einem Jahr ebenfalls heruntergefahren werden sollen. Festgelegt wurde dies mit dem Ausstiegsgesetz der schwarz-gelben Bundesregierung nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima 2011. Damit wurde im Kern der Ausstiegsbeschluss der früheren rot-grünen Regierung wiederhergestellt, nachdem Union und FDP zwischenzeitlich eine Laufzeitverlängerung angestrebt hatten. Seit das Kraftwerk Brokdorf 1986 ans Netz ging, hat es nach Angaben des Betreibers mehr als 380 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt. Das Akw Grohnde produzierte demnach seit 1984 fast 410 Milliarden Kilowattstunden Strom. Die vier Kraftwerksblöcke Gundremmingen C erzeugten laut RWE seit Betriebsbeginn über 400 Milliarden Kilowattstunden Strom. Insbesondere das Aus für Brokdorf hat Symbolwirkung: Seit dessen Bau hatte es massiven Widerstand von Atomkraftgegnern gegeben. Wie das Umweltministerium in Schleswig-Holstein mitteilte, befindet sich das Kernkraftwerk bis zur Erteilung der Stilllegungsgenehmigung im so genannten Nachbetrieb. Dabei werde die Nachwärme des heruntergefahrenen Reaktors über Kühlsysteme an die Elbe abgegeben. Derzeit werden demnach Prüfungen vorgenommen und die Ausladung des Reaktorkerns in das Brennelementlagerbecken vorbereitet. In den nächsten Wochen und Monaten sollen im Kernkraftwerk umfangreiche Vorbereitungen für die endgültige Stilllegung getroffen werden. Neben den Atomkraftwerken sollten am Freitag im Rahmen des Kohleausstiegs auch drei kleinere Braunkohlekraftwerke in Nordrhein-Westfalen vom Netz gehen. (P.Vasilyevsky--DTZ)
LeBron James führt Lakers zum Sieg gegen Portland
NBA-Superstar LeBron James hat die Los Angeles Lakers zum Jahresabschluss zu einem klaren Sieg geführt. Beim 139:106 der Lakers gegen die Portland Trail Blazers überragte James mit seinem persönlichen Saisonbestwert von 43 Punkten und war der mit Abstand erfolgreichste Werfer auf dem Parkett. Zudem holte er 14 Rebounds. Mit jetzt 18 Siegen aus 37 Spielen ist Los Angeles Achter in der Western Conference.
Celtics-Legende Jones im Alter von 88 Jahren gestorben
Die NBA-Legende Sam Jones ist tot. Der Hall-of-Famer, der mit Rekordmeister Boston Celtics zehn Titel in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga gewann, starb in der Nacht zu Donnerstag im Alter von 88 Jahren. Das gab der Klub von Nationalspieler Dennis Schröder am Silvestertag bekannt.
NHL: Niederlage zum Jahresabschluss für Draisaitl und Co.
Deutschlands Eishockey-Star Leon Draisaitl hat mit seinen Edmonton Oilers zum Abschluss des Jahres 2021 eine Niederlage kassiert. Der 26-Jährige legte beim 5:6 nach Verlängerung bei den New Jersey Devils das zwischenzeitliche 5:4 im letzten Drittel auf, die erneute Niederlage aber konnte Draisaitl nicht verhindern. Jungstar Jack Hughes sicherte den Devils mit seinem Treffer in der Overtime den Extrapunkt.
Taiwans Präsidentin fordert Ende der "militärischen Abenteuerpolitik" Chinas
Taiwans Präsidentin hat im Konflikt mit China Peking zu einem Ende seiner "militärischen Abenteuerpolitik" aufgefordert. "Der Einsatz militärischer Mittel ist absolut keine Option, um die Differenzen zwischen unseren beiden Seiten zu lösen", sagte Staatschefin Tsai Ing-wen in ihrer Neujahrsansprache am Samstag. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern sind so angespannt wie seit Jahren nicht mehr.
Familienministerin fordert nach Triage-Urteil auch besonderen Schutz für Senioren
Nach der Triage-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hat Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) auch einen besonderen rechtlichen Schutz für Hochbetagte gefordert. "Der Staat und wir alle als Gesellschaft haben die Pflicht, die Schwächsten unter uns besonders zu schützen", sagte die Spiegel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Silvesterausgaben). Zwar hoffe sie, dass durch die getroffenen Schutzmaßnamen und Kontaktreduktionen solche Triage-Situationen in Deutschland nicht eintreten werden. "Trotzdem müssen wir vorsorgen."
Jedem dritten Beschäftigten droht Bruttorente von unter 1300 Euro
Jedem dritten Beschäftigten in Deutschland droht nach 45 Berufsjahren in Vollzeit eine Bruttorente von unter 1300 Euro im Monat. Die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Silvesterausgaben) berichteten unter Berufung auf eine Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linken im Bundestag, dass dies nach Abzug von Kranken- und Pflegeversicherung netto etwa 1160 Euro an Altersbezügen bedeute.
Kernkraftwerk Brokdorf wie geplant vom Netz genommen
Das Kernkraftwerk Brokdorf ist in der Silvesternacht endgültig abgeschaltet worden. Das Umweltministerium in Schleswig-Holstein teilte am frühen Samstagmorgen mit, dass der Generator des Kraftwerks um Mitternacht vom Netz getrennt wurde. Neben Brokdorf sollten auch die Kraftwerke Grohnde in Niedersachsen und Gundremmingen C in Bayern im Zuge des Atomausstiegs in der Nacht abgeschaltet werden.
Kim Jong Un will Versorgungskrise in Nordkorea angehen
Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat bei seiner Neujahrserklärung die prekäre heimische Versorgungslage und die Corona-Pandemie in den Mittelpunkt gestellt. Kim habe "die Erreichung eines epochalen Schritts bei der Lösung von Problemen im Zusammenhang mit den täglichen Bedürfnissen des Volkes" als "wichtige Aufgabe dargestellt", berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Samstag. "Notfallmaßnahmen" zur Bekämpfung der Pandemie hätten zudem "oberste nationale Priorität".
Queen erhebt Ex-Premier Blair in den Ritterstand
Die britische Königin Elizabeth II. hat am Freitag den ehemaligen Premierminister Tony Blair in den Ritterstand erhoben. Im Rahmen der traditionellen Neujahrsehrung wurden auch Beamte ausgezeichnet, die an der Spitze des Kampfes gegen die Corona-Pandemie stehen. Auch James-Bond-Darsteller Daniel Craig sowie die ehemalige Spice-Girls-Sängerin Melanie Brown erhielten Orden. Die Queen machte zudem ihre Schwiegertochter Camilla zum Mitglied des traditionsreichen Hosenbandordens.
Macron verspricht "volles Engagement" für die EU unter französischem Vorsitz
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sein "volles Engagement" zum Wohle der EU während der sechsmonatigen Ratspräsidentschaft seines Landes versprochen. Er werde dafür sorgen, dass der französische EU-Vorsitz "eine Zeit des Fortschritts wird", sagte Macron in einer am Freitagabend veröffentlichten Videobotschaft. "Das Jahr 2022 muss ein Wendepunkt für Europa sein."
Clement soll Kovac-Nachfolger in Monaco werden
Der Belgier Philippe Clement soll die Nachfolge des entlassenen Trainers Niko Kovac beim französischen Erstligisten AS Monaco antreten. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP mit Verweis auf Quellen innerhalb des Vereins. Der 47-jährige Clement ist seit 2019 Cheftrainer des belgischen Meisters und aktuellen Tabellenzweiten FC Brügge.
Biden telefoniert nach Gespräch mit Putin am Sonntag auch mit Selenskyj
Nach US-Präsident Joe Bidens Telefonat mit Russlands Staatschef Wladimir Putin zum Ukraine-Konflikt wird Biden am Sonntag auch mit dem Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, sprechen. Biden werde dabei "die Unterstützung der USA für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine bekräftigen", teilte das Weiße Haus am Freitag mit. Er freue sich auf das Gespräch, erklärte Selenskyj seinerseits auf Twitter.
Sigrid Kaag wird erste Finanzministerin der Niederlande
Die ehemalige Außenministerin Sigrid Kaag wird als erste Frau in den Niederlanden das Finanzministerium führen. Die 60-jährige Liberale verkündete am Freitag ihre Nominierung für den Posten in der neuen Regierung von Ministerpräsident Mark Rutte. Die dezidiert pro-europäische Diplomatin folgt somit auf den Konservativen Wopke Hoekstra, der in der EU zur Speerspitze der Verteidiger einer höchst restriktiven Haushaltspolitik gezählt wird.
Erneute Proteste gegen Militärmachthaber im Sudan
Nach den gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften im Sudan mit fünf Toten haben Aktivisten ihre Proteste auch am Freitag fortgesetzt. Sie blockierten Straßen in den Vierteln Khartum-Nord und Burri der Hauptstadt Khartum mit Steinen, Ästen und brennenden Reifen, wie ein AFP-Journalist berichtete.
Vize-Vorsitzender von einflussreicher tunesischer Ennahdha-Partei festgenommen
In Tunesien ist der Vize-Vorsitzende der islamistischen Ennahdha-Partei, Noureddine Bhiri, festgenommen worden. Männer in Zivil hätten den ehemaligen Justizminister am Freitag vor seinem Haus in der Hauptstadt Tunis "brutal festgenommen und an einen unbekannten Ort gebracht", sagte dessen Anwalt, Samir Dilou, der Nachrichtenagentur AFP. Die Ennahdha-Partei prangerte eine "Entführung" und einen "gefährlichen Präzedenzfall" an.
Champagner-Hersteller müssen für Russland-Exporte Etiketten ändern
Die französische Regierung hat es trotz großer Anstrengungen nicht verhindern können: Seit Samstag dürfen Frankreichs Champagner-Hersteller im Exportgeschäft mit Russland nicht mehr die russische Bezeichnung "Schampanskoje" in kyrillischer Schrift auf ihre Etiketten drucken. Die russische Regierung will, dass dies ausschließlich den russischen Weinhäusern vorbehalten ist.
Champagner-Hersteller bereiten sich auf ungeliebtes russisches Gesetz vor
Frankreichs Champagner-Hersteller bereiten sich für das Exportgeschäft nach Russland auf das Inkrafttreten eines höchst ungeliebten russischen Gesetzes vor. Ab Samstag dürfen sie nicht mehr die russische Bezeichnung "Schampanskoje" in kyrillischer Schrift auf ihre Etiketten drucken. Das im Juni von Präsident Wladimir Putin unterzeichnete Gesetz hat für Streit mit Paris gesorgt, verhindern konnte Frankreichs Regierung es am Ende jedoch nicht.
Auto-Reklame in Frankreich muss für umweltfreundliche Alternativen werben
Auto-Reklame muss in Frankreich künftig verpflichtend mit Hinweisen auf umweltfreundlichere Alternativen der Fortbewegung verknüpft werden. Die entsprechende Neuregelung wurde von der Regierung in Paris in dieser Woche im offiziellen Amtsblatt veröffentlicht, sie tritt im März in Kraft. Umweltgruppen setzen sich seit Jahren für eine derartige Regelung ein - am liebsten hätten sie aber ein völliges Verbot der Auto-Reklame.
Geflügelpest bei Putenbestand in Brandenburg festgestellt
Bei einem Putenbestand in Brandenburg ist die Geflügelpest festgestellt worden. Wie das Verbraucherschutzministerium in Potsdam am Freitag mitteilte, bestätigte das Friedrich-Löffler-Institut (FLI), dass es sich bei dem Fall im Landkreis Märkisch-Oderland um die hochpathogene Variante H5N1 handele. Vorsichtsmaßnahmen waren demnach schon zuvor nach Bekanntwerden des Verdachts eingeleitet worden.
Tour de Ski: Hennig Sechste beim Heimspiel in Oberstdorf
Langläuferin Katharina Hennig hat auf der dritten Etappe der Tour de Ski ihre Topform unter Beweis gestellt. Die 25-Jährige hielt sich bei ihrem Heimspiel in Oberstdorf über 10 km lange Zeit in der Spitzengruppe und landete am Ende auf Rang sechs. Der Sieg ging wie schon beim Auftakt-Sprint in Lenzerheide an Titelverteidigerin Jessica Diggins (USA).
Eisenbichler gewinnt Quali in Garmisch - Geiger Dritter
Der sechsmalige Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler (Siegsdorf) hat die Qualifikation zum Neujahrsspringen der 70. Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen gewonnen. Eisenbichler landete am Silvestertag bei 137,0 m und darf ebenso wie Weltcup-Spitzenreiter Karl Geiger (Oberstdorf/135,5 m) auf Platz drei mit einem guten Gefühl auf das erste Sport-Highlight des Jahres 2022 am Samstag (14.00 Uhr/ZDF und Eurosport) blicken.
Großbritannien erlebt wärmsten Jahreswechsel seit Beginn der Wetteraufzeichnungen
Großbritannien hat den wärmsten Jahreswechsel seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt. Am Neujahrestag stieg die Temperatur stellenweise auf über 16 Grad, wie der staatliche Wetterdienst am Samstag mitteilte. Bislang hatte der Neujahrs-Temperaturrekord bei 15,6 Grad im Jahr 1916 gelegen. Bereits an Silvester war mit 15,3 Grad ein neuer Wärmerekord im Vereinigten Königreich gemessen worden.
Putin: Russland hat seine nationalen Interessen 2021 "entschlossen" verteidigt
Russlands Präsident Wladimir Putin hat in seiner Silvesteransprache ein positives Fazit der äußerst umstrittenen russischen Außenpolitik gezogen. "Wir haben unsere nationalen Interessen, die Sicherheit des Landes und der Bürger entschlossen und konsequent verteidigt", sagte der Staatschef in seiner traditionellen Silvesteransprache. Das Jahr 2021 war von wachsenden Spannungen zwischen Russland und westlichen Staaten wegen des Ukraine-Konflikts gekennzeichnet.
440 Migranten von der "Sea-Watch 3" können in Sizilien an Land gehen
Eine Woche nach ihrer Rettung im Mittelmeer können rund 440 Migranten vom deutschen Rettungsschiff "Sea-Watch 3" in Sizilien an Land gehen. Das teilte die deutsche Hilfsorganisation am Freitag mit. Dem Schiff sei von den italienischen Behörden der Hafen von Pozzallo zugewiesen worden.
600.000 Enten und andere Tiere wegen Vogelgrippe in Frankreich gekeult
In Frankreich sind innerhalb eines Monats zwischen 600.000 und 650.000 Enten, Hühner und andere Tiere wegen der Vogelgrippe gekeult worden. Am stärksten betroffen seien Zuchtbetriebe im Südwesten des Landes, teilte das Landwirtschaftsministerium der Nachrichtenagentur AFP am Freitag mit. In dieser Region ist die einträgliche Foie-gras-Industrie ansässig.
Skilanglauf: Moch löst Olympia-Ticket - Dobler steigt mit Herzproblemen aus
Langläufer Friedrich Moch hat beim Heimspiel in Oberstdorf das Ticket für die Olympischen Spiele in Peking gelöst. Der 21-Jährige überzeugte auf der dritten Etappe der Tour de Ski beim Sieg von Topstar Johannes Hösflot Kläbo (Norwegen) als Zwölfter. Sorgen bereitete Routinier Jonas Dobler aus Traunstein, der mit Herzproblemen das Rennen über 15 km im freien Stil vorzeitig verließ.
Palästinenser bei versuchtem Angriff auf Israelis getötet
Im Westjordanland haben israelische Soldaten einen Palästinenser getötet, der offenbar an einer Bushaltestelle Zivilisten und Armeeangehörige angreifen wollte. Der Mann stieg nach israelischen Armeeangaben am Freitag in Gitai Avisar aus einem Auto und rannte mit einem Messer auf die Haltestelle zu. Die dort neben Zivilisten wartenden Soldaten hätten das Feuer eröffnet und den Palästinenser getötet. Es sei niemand verletzt worden.
Nadal meldet sich aus Melbourne: "Da bin ich"
Rafael Nadal hat sich nach überstandener Coronainfektion am Silvestertag aus Melbourne gemeldet. "Erzählt es niemandem - da bin ich", schrieb der 20-malige Grand-Slam-Sieger in den Sozialen Medien zu einem Foto, das ihn auf dem Center Court im Melbourne Park zeigt. Dort finden vom 17. bis 30. Januar die Australian Open als erstes Grand-Slam-Turnier des Jahres statt.
Günther für zweite Amtszeit Steinmeiers als Bundespräsident
Der CDU-Politiker und schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther hat sich für eine zweite Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident ausgesprochen. "Frank-Walter Steinmeier hat aus meiner Sicht in seiner ersten Amtszeit hervorragende Arbeit geleistet. Seine Wiederwahl bei der Bundesversammlung im Februar würde ich begrüßen", sagte Günther der Zeitung "Die Welt".
Landkreise fordern hartes Vorgehen gegen gewaltsame Corona-Demonstrationen
Die deutschen Landkreise haben ein hartes Vorgehen des Staates gegen gewaltsame Corona-Demonstrationen gefordert. Zwar sei das Recht, gegen die Coronapolitik auf die Straße zu gehen, vom Grundgesetz geschützt, sagte Landkreistagspräsident Reinhard Sager den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Das muss aber friedlich geschehen", hob er hervor.