Deutsche Tageszeitung - Riller & Schnauck: Präsentation des neuen BMW Serie 7 Elektro im Berliner Telegrafenamt

Riller & Schnauck: Präsentation des neuen BMW Serie 7 Elektro im Berliner Telegrafenamt


Riller & Schnauck: Präsentation des neuen BMW Serie 7 Elektro im Berliner Telegrafenamt
Riller & Schnauck: Präsentation des neuen BMW Serie 7 Elektro im Berliner Telegrafenamt

Am 19. Mai 2026 war der Ballsaal des Berliner Telegrafenamts voller Spannung. Autohaus Riller & Schnauck, einer der bekanntesten Premium‑Automobilhändler der Hauptstadt, hatte zur Premiere des neuen BMW Serie 7 Elektro geladen. Verkaufsleiter Oliver Hein enthüllte das neue Elektro‑Flaggschiff vor geladenen Gästen und Medienvertretern und unterstrich damit BMWs Anspruch, die Spitze der elektrischen Luxuslimousinen zu besetzen. Der Veranstaltungsort war bewusst gewählt: Das im neubarocken Stil errichtete Telegrafenamt war von 1910 bis 1916 der größte kaiserliche Telegraphenbau Europas und beherbergte eine zentrale Rohrpostanlage, die mit 400 Kilometern Länge bis zu acht Millionen Sendungen pro Jahr beförderte. Mit seiner Kombination aus historischer Architektur und moderner Innengestaltung bot das Haus den idealen Rahmen für einen Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Zukunft.

"Für uns ist der neue BMW Serie 7 Elektro mehr als ein Auto"
Im Beisein von Pressevertretern, BMW‑Kunden und geladenen Gästen wurde das Tuch vom neuen 7er‑Elektro gezogen und es begann das Staunen im Saal. In seiner Ansprache betonte Oliver Hein die Bedeutung des Fahrzeugs für den deutschen Markt und den Wandel von Riller & Schnauck zu einem E‑Mobilitäts‑Spezialisten. „Für uns ist der neue BMW Serie 7 Elektro mehr als ein Auto – er ist ein Statement für nachhaltigen Luxus und unterstreicht, dass Berlin ein Zentrum für elektrische Innovation bleibt“, sagte Hein.

Das neue Modell wurde als Nachfolger der ersten elektrischen 7er‑Generation vorgestellt und trägt die interne Bezeichnung BMW i7 (Modelljahr 2026). Die Luxuslimousine verfügt über die jüngste BMW‑Fünfte‑Generation‑Elektronikplattform und ist damit technisch auf Augenhöhe mit den neuesten Limousinen aus München. BMW verspricht eine deutliche Steigerung bei Reichweite, Effizienz und digitaler Vernetzung.

Technische Highlights des BMW Serie 7 Elektro (Modelljahr 2026)
Der 2026er i7 wird in zwei Hauptvarianten angeboten – i7 eDrive50 und i7 xDrive60. BMW USA nennt für diese Modelle folgende Eckdaten:

Variante

Leistung und Antrieb

Beschleunigung (0–100 km/h)

Reichweite (EPA‑Angaben; in Meilen)

Reichweite (Umrechnung in km)

Bemerkungen

i7 e Drive50

449 PS (Hersteller-angabe) mit Hinterrad-antrieb

0–60 mph in 5,3 s

301–314 mi

ca. 484–505 km

Effiziente Einzel‑E‑Motor‑
Konfiguration; laut BMW für ausgedehnte Langstrecken optimiert.

i7 x Drive60

536 PS mit zwei Elektromotoren und Allradantrieb

0–60 mph in 4,5 s

296–311 mi

ca. 476–500 km

Mehr Leistung und Drehmoment; adaptiver Allradantrieb.

Die Reichweitenangaben sind vorläufige EPA‑Schätzungen; tatsächliche Werte variieren in Abhängigkeit von Ausstattung, Fahrstil und Witterung.

Design und Aerodynamik
Die neue 7er‑Generation kombiniert eine imposante Präsenz mit modernster Aerodynamik. Der große Illuminated Kidney Grille mit beleuchteter Doppelniere und schmalen Crystal Headlights betont den Luxusanspruch. Eine schlanke Chromleiste über die gesamte Heckpartie und L‑förmige LED‑Rückleuchten verleihen dem Wagen Breite und Eleganz. Durch fließende Linien entsteht eine ausgewogene Proportion bei einer Länge von rund 5,39 Metern; die stark abfallende Dachlinie erinnert an ein Coupé, bleibt aber eine klassische Limousine.

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Interior: Hightech und grenzenlsoer Luxus
Im Innenraum setzt BMW auf ein BMW Curved Display mit gebogener OLED‑Instrumententafel und großem Zentralbildschirm. Der Fond ist optional mit dem 31,3‑Zoll‑BMW Theatre Screen ausgestattet, einem ausklappbaren Breitbild‑Monitor mit integriertem Amazon Fire TV. Der serienmäßige Panoramic Sky Lounge LED Roof bringt Tageslicht in das Cockpit. Für das Wohlbefinden gibt es eine Rear Executive Lounge mit Liegesitz, Fußstütze und Massagefunktion sowie hochwertige Materialien wie Merino‑Leder und optional kaschmirbezogene Sitzflächen. Die intuitive BMW Operating System 9‑Software bietet Sprach‑ und Gestensteuerung, während das Driving Assistant Professional‑Paket adaptive Abstandsregelung, Spurhalteassistenten und teilautonomes Fahren auf Level 2 ermöglicht.

Laden und absolute Nachhaltigkeit
Die 2026er i7‑Modelle nutzen eine 102‑kWh‑Hochvolt‑Batterie mit 400‑Volt‑Architektur. Dank 205 kW Ladeleistung kann in rund 30 Minuten auf 80 % geladen werden. BMW betont den Einsatz von CO₂‑reduziertem Aluminium und recycelten Materialien im Innenraum. Über die My BMW‑App haben Fahrer Zugriff auf Ladeinfrastruktur und können Plug‑&‑Charge an IONNA‑Stationen nutzen; BMW gewährt bis September 2026 einen Rabatt von 20 % auf Ladesitzungen.

Riller & Schnauck – 50 Jahre Tradition und Innovation
Das Autohaus Riller & Schnauck wurde 1976 in Berlin gegründet. Aus einem visionären BMW‑Handelsbetrieb entwickelte sich in fünf Jahrzehnten eines der renommiertesten Premium‑Automobilhäuser Deutschlands Neben BMW und MINI vertreibt die Gruppe heute Marken wie Ferrari und Rolls‑Royce und betreibt mehrere Standorte in Berlin und Brandenburg. Anlässlich des 50‑jährigen Jubiläums im Jahr 2026 nahm das Unternehmen den Launch des neuen BMW Serie 7 Elektro zum Anlass, seine Transformation vom klassischen Händler zum Anbieter nachhaltiger Mobilitätslösungen hervorzuheben.

Das Berliner Telegrafenamt: Historischer Ort für moderne Visionen
Das Telegraphenamt am Monbijoupark ist ein Wahrzeichen der Berliner Kommunikationsgeschichte. Errichtet zwischen 1910 und 1916 im neubarocken Stil, galt es als größte „Telegraphenverkehrsanstalt“ Europas. In der unterirdischen Rohrpostanlage liefen über 400 Kilometer Druckluftleitungen zusammen; zu Hochzeiten wurden acht Millionen Sendungen pro Jahr transportiert. Nach jahrzehntelanger Nutzung als Postgebäude wurde der Komplex aufwendig restauriert und 2024 als Hotel Telegraphenamt neu eröffnet. Die Architektur vereint historische Kappendecken, Backsteinmauern und ein stillgelegtes Dieselaggregat mit moderner Inneneinrichtung. Heute beherbergt das Gebäude neben Hotelzimmern und Gastronomie auch eine Galerie und bildet mit seinem industriellen Charme einen beliebten Veranstaltungsort.

Fazit: Berliner Elektromobilität in historischem Ambiente
Die Vorstellung des neuen BMW Serie 7 Elektro im Berliner Telegrafenamt war ein kraftvolles Zeichen für die Zukunft der urbanen Mobilität. Riller & Schnauck setzten in diesem Zusammenhang nicht nur einen Fußabdruck in der Autolandschaft von Berlin und Brandenburg, sondern mit Verkaufsleiter Oliver Hein für den neuen BMW 7, ein Ausrufezeichen von Stil, Eleganz und grenzenlosem Luxus. Mit einer Reichweite von bis zu 505 Kilometern, luxuriösen Materialien, innovativen Entertainment‑Features und hochentwickelten Fahrerassistenzsystemen setzt BMW die Messlatte für elektrische Luxuslimousinen hoch. Das historische Telegrafenamt symbolisiert dabei den Brückenschlag zwischen der Kommunikationsrevolution des 20. Jahrhunderts und der aktuellen Mobilitätsrevolution. Riller & Schnauck unterstreicht mit dem Event seine Position als Vorreiter der Elektromobilität und unterstreicht gleichzeitig den Stolz auf 50 Jahre Unternehmensgeschichte.

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Toyota bZ7: EV‑Luxus in China

Die neue Elektro‑Limousine Toyota bZ7 mischt die chinesische Oberklasse auf. Das fünf Meter lange Modell entstand aus der Kooperation von Toyota mit dem Hersteller GAC und richtet sich ausschließlich an den chinesischen Markt. Laut Branchenangaben beträgt die Länge 5.130 mm, die Breite 1.965 mm und der Radstand 3.020 mm, womit sich die Limousine auf Augenhöhe mit dem Tesla Model S befindet. Sie startet bei rund 147.800 Yuan (knapp 21.500 Euro) und ist in fünf Ausstattungen bis 199.800 Yuan erhältlich.Ein Highlight des bZ7 ist die Technik: Die Limousine verfügt über das HarmonyOS 5.0‑Cockpit von Huawei, ein 15,6 Zoll großes Touchscreen‑Display, ein 8,8 Zoll großes Kombiinstrument und ein 27 Zoll großes Head‑Up‑Display. Die Sprachsteuerung unterstützt Mehrzonen‑Erkennung und mehrere Befehle, gleichzeitig bleiben wichtige haptische Tasten erhalten. Momenta liefert das R6‑ADAS mit LiDAR und weiteren 26 Sensoren, das Navigation auf Autopilot für Stadt und Autobahn sowie vollautomatische Parkfunktionen ohne Abo‑Gebühren ermöglicht.Im Innenraum erwarten die Passagiere belüftete, beheizte und mit Massagefunktion ausgestattete Sitze; die Vordersitze sind als schwebende Null‑Schwerpunkt‑Sitze konzipiert. Luftfederung und vorausschauendes Fahrwerk versprechen hohen Fahrkomfort.

AC Schnitzer, wenn Kulttuner verstummen

Das angekündigte Ende von AC Schnitzer zum Jahresende 2026 ist weit mehr als das Aus eines bekannten Tunernamens. Es ist ein Signal, das weit über die BMW- und Tuning-Szene hinausreicht. Wenn ein Unternehmen, das über Jahrzehnte als Synonym für sportliche BMW-Veredelung, für geschmiedete Felgen, Aerodynamik, Leistungssteigerung und eine eigene Form deutscher Ingenieursleidenschaft stand, seine Produktion und sein Tuning-Geschäft nicht mehr wirtschaftlich in Deutschland betreiben kann, dann betrifft das nicht nur eine Marke. Dann geht es um den automobilen Wirtschaftsstandort Deutschland selbst. AC Schnitzer wird damit zum Symbolfall: für die Erosion von Wettbewerbsfähigkeit, für einen immer schwerer tragbaren Kostenrahmen und für die wachsende Sorge, dass politische Reaktionen auf diese Entwicklung zu spät, zu langsam und zu unentschlossen ausfallen.Gerade deshalb trifft das Thema so viele Beobachter emotional. AC Schnitzer war nie bloß Zubehörlieferant. Die Marke stand für eine eigenständige Kultur des Veredelns, für den schmalen Grat zwischen Werksnähe und Rebellion, für Fahrzeuge, die mehr Präsenz, mehr Dynamik und oft auch mehr Charakter versprachen als die Serie. Für viele BMW-Enthusiasten gehörte AC Schnitzer über Jahrzehnte zum automobilen Inventar der Republik. Aachen, BMW, Motorsport-Nähe, komplette Fahrzeugprogramme, exklusive Räder, Fahrwerke, Abgasanlagen und ikonische Sonderumbauten – all das ergab ein Markenbild, das weit über die reine Teileliste hinausging. Wenn eine solche Institution aufgibt, dann geht es nicht nur um Bilanzen, sondern um den Verlust industrieller Identität.Die Gründe für das Ende sind dabei aufschlussreich, weil sie genau jene Problemkette offenlegen, über die in Deutschland seit Jahren gesprochen wird. Im Kern steht ein toxischer Mix aus steigenden Entwicklungs- und Produktionskosten, zähen Zulassungsverfahren, wachsendem internationalem Wettbewerbsdruck und einer verschobenen Nachfrage. Besonders schwer wiegt der Verweis auf die langen Genehmigungswege im deutschen System. Wer Teile erst viele Monate nach ausländischen Konkurrenten auf den Markt bringen kann, verliert in einem spezialisierten Nischengeschäft genau das, was am wichtigsten ist: Zeit, Sichtbarkeit und Marge. Hinzu kommen teurere Rohstoffe, volatile Wechselkurse, die Schwäche von Zulieferstrukturen, Zölle auf wichtigen Auslandsmärkten, eine gedämpfte Kauflaune und der schrittweise Rückzug des Verbrennungsmotors aus dem Zentrum der automobilen Begehrlichkeit. AC Schnitzer beschreibt damit nicht irgendein Einzelproblem, sondern eine Verdichtung struktureller Belastungen.

Maybach zwischen Glanz und Zäsur

Die neue Mercedes-Maybach S-Klasse ist weit mehr als eine sorgfältig überarbeitete Luxuslimousine. Sie erscheint in einer Phase, in der Mercedes den obersten Rand seines Portfolios strategisch schärft, die S-Klasse technisch umfassend modernisiert und Maybach zugleich als eigene Luxuswelt zwischen Chauffeurslimousine, elektrischem SUV und exklusivem Roadster weiter ausbaut. Genau deshalb besitzt dieses Modell eine besondere Bedeutung. Die neue Generation soll digitaler, individueller und sichtbarer luxuriös sein, ohne den eigentlichen Markenkern aufzugeben: Stille, Raumgefühl, Komfortkultur und repräsentative Souveränität.Schon äußerlich zeigt die überarbeitete Limousine, wohin die Reise geht. Die Karosserie bleibt eine imposante Erscheinung von rund 5,48 Metern Länge, doch der Auftritt wird noch selbstbewusster inszeniert. Der Kühlergrill wächst, Licht wird zum Gestaltungsmittel, Maybach-Embleme und weitere Elemente wirken präsenter, neue Felgendesigns setzen zusätzliche Akzente, und selbst kleine Details wie projizierte Schriftzüge beim Einsteigen oder roségoldene Nuancen in den Scheinwerfern unterstreichen den Anspruch, Luxus nicht nur zu besitzen, sondern sichtbar zu inszenieren. Wer es dunkler und expressiver mag, findet weiterhin eine besonders kontrastreiche Interpretation. Das ist kein Design der Zurückhaltung, sondern eines der kalkulierten Wirkung.Im Innenraum wird noch klarer, wie Mercedes Luxus im Jahr 2026 versteht. Die neue Mercedes-Maybach S-Klasse übernimmt das große digitale Bildschirm-Panorama mit Superscreen, führt MB.OS in die Maybach-Welt ein und verbindet diese Technik mit einer Materialinszenierung, die sich gezielt von bloßer Elektronikshow absetzen will. Der Fond bleibt die eigentliche Bühne des Fahrzeugs: Executive-Sitze, Chauffeur-Fokus, großzügige Beinfreiheit, größere Bildschirme für die Passagiere hinten und zahlreiche Komfortdetails schaffen den Eindruck eines rollenden privaten Rückzugsraums. Zugleich öffnet sich Maybach erstmals deutlicher einem veränderten Luxusverständnis. Bemerkenswert ist vor allem das neue lederfreie Interieur aus Leinen und recyceltem Polyester. Es zeigt, dass Exklusivität heute nicht mehr ausschließlich über traditionelle Opulenz definiert wird, sondern zunehmend auch über Materialbewusstsein, Haptik und kuratierte Individualität.

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