Deutsche Tageszeitung - Mehrere Verletzte durch Mottenkugel in Schule in Düren

Mehrere Verletzte durch Mottenkugel in Schule in Düren


Mehrere Verletzte durch Mottenkugel in Schule in Düren
Mehrere Verletzte durch Mottenkugel in Schule in Düren / Foto: © AFP/Archiv

In einer Schule im nordrhein-westfälischen Düren sind mehrere Jugendliche und Lehrer durch eine Mottenkugel verletzt worden. Ein Schüler brachte am Montag Mottenkugeln in seinem Rucksack mit, von denen eine auf den Boden rollte und zertreten wurde, wie die Polizei in Düren am Dienstag mitteilte. Dadurch wurde der Wirkstoff Naphtalin freigesetzt.

Textgröße ändern:

Zwölf Schüler im Alter von neun bis dreizehn Jahren sowie vier Lehrkräfte klagten anschließend über Kopf- und Halsschmerzen sowie Übelkeit. Alle Verletzten wurden vorsorglich in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren demnach mit einem Großaufgebot im Einsatz. Naphtalin wird unter anderem in Insektiziden eingesetzt und gilt vor allem bei regelmäßigem Kontakt als gesundheitsschädlich.

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

US-Gericht befasst sich mit Visabeschränkung für Journalisten und Studierende

Ein US-Gericht befasst sich am Freitag mit den geplanten Visabeschränkungen für ausländische Journalisten und Studierende. Letztere sollen nur noch vier Jahre in den USA bleiben dürfen, ausländische Journalisten sogar vorerst nur acht Monate. Bundesrichter Dennis Saylor vom Bezirksgericht in Boston im Bundesstaat Massachusetts hatte das Inkrafttreten der Regeln bis zu der Anhörung vorläufig ausgesetzt.

Umfrage: Smartphones im Schulalltag stellen Lehrkräfte vor Herausforderungen

Im Umgang mit Smartphones sehen viele Lehrerinnen und Lehrer an deutschen Schulen eine Herausforderung. Nur jede dritte Lehrkraft erhält nach eigenen Angaben ausreichend Unterstützung von der Schule beim Regulieren der Handynutzung, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichen Umfrage des Digitalverbands Bitkom hervorgeht. 74 Prozent der befragten Lehrkräfte sehen demnach Smartphones als Ablenkung im Unterricht.

Italien beschließt Burka-Verbot und Sprachquote an Schulen

Italiens Regierung hat ein Verbot von Burkas und Nikabs an Schulen sowie neue Obergrenzen für ausländische Schüler mit unzureichenden Italienischkenntnissen beschlossen. Ausländer mit mangelnden Sprachkenntnissen sollen künftig höchstens 30 Prozent einer Klasse ausmachen, wie die rechtsgerichtete Regierungschefin Giorgia Meloni am Donnerstag mitteilte. Meloni hatte die Neuregelung Ende vergangener Woche angekündigt.

Zweitkarriere: Daniel Gerlach begleitet den Berufswechsel, ohne dass vorher jemand kündigen muss

Angebot für Berufstätige mit langer Erfahrung setzt auf den Test im Kleinen statt auf den Sprung ins Ungewisse

Textgröße ändern: