Deutsche Tageszeitung - GEW für sensiblen Umgang mit Nahost-Konflikt an Schulen

GEW für sensiblen Umgang mit Nahost-Konflikt an Schulen


GEW für sensiblen Umgang mit Nahost-Konflikt an Schulen
GEW für sensiblen Umgang mit Nahost-Konflikt an Schulen / Foto: © AFP

Die Bildungsgewerkschaft GEW hat einen sensiblen Umgang an deutschen Schulen mit dem Nahost-Konflikt angemahnt und mehr Unterstützung für Lehrkräfte gefordert. "Die bewaffneten Konflikte in der Welt belasten viele Kinder und Jugendliche in den Schulen schwer, besonders wenn es persönliche Beziehungen in die entsprechenden Regionen gibt", sagte GEW-Chefin Maike Finnern der "Rheinischen Post" vom Samstag.

Textgröße ändern:

Diese Themen sollten "im Unterricht zeitnah, an passender Stelle und sehr sensibel aufgegriffen werden", fuhr Finnern fort. Von Bundesland zu Bundesland und manchmal auch von Schule zu Schule seien die Lehrkräfte und Sozialpädagogen auf solche Situationen aber "oft unterschiedlich" gut vorbereitet. "Wir mahnen eine bessere Unterstützung und mehr Qualifikationsangebote an, um Lehrkräfte und Sozialpädagogen besser auf solche schwierigen Situationen vorzubereiten", sagte die GEW-Vorsitzende.

Zuvor hatte der Deutsche Lehrerverband beklagt, dass nach dem Großangriff der Hamas auf Israel sowie israelischen Vergeltungsschlägen auch die Schulen hierzulande nicht von Antisemitismus verschont blieben. "Die Lage wird regional immer angespannter", sagte Verbandspräsident Stefan Düll der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Das gelte besonders für solche Schulen, "an denen viele Schüler mit Wurzeln im arabischen Raum unterrichtet werden".

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Aggressiv und lernunwillig: Verhalten der Schüler größte Belastung für Lehrer

Aggressivität, fehlender Lernwille und Mobbing: Das Verhalten von Schülerinnen und Schülern ist laut einer Umfrage für fast jede zweite Lehrkraft die größte Belastung. 46 Prozent sehen das Schülerverhalten derzeit als größte Herausforderung im Berufsalltag, wie aus dem am Dienstag in Stuttgart veröffentlichten Deutschen Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung hervorgeht.

Studie: Nur noch knapp 32 Prozent der Studiengänge zugangsbeschränkt

Studienanfänger in Deutschland haben immer bessere Chancen auf ihren Wunschstudienplatz. Nur noch 31,6 Prozent aller Studienangebote haben im kommenden Wintersemester eine Zugangsbeschränkung, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des CHE Centrum für Hochschulentwicklung in Gütersloh hervorging. Das entspricht einem Rückgang um 0,9 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Im Bachelorbereich liegt die Quote sogar bei nur 28,7 Prozent.

Britischer Prinz George wechselt im September auf Eliteschule Eton

Prinz George, der älteste Sohn des britischen Thronfolgers Prinz William, wird ab September die Eliteschule Eton besuchen. Der Kensington-Palast gab den Schulwechsel am Dienstag bekannt. Der zwölfjährige George folgt damit seinem Vater William und seinem Onkel Harry, die ebenfalls in Eton zur Schule gingen. Unklar ist bisher, ob George auch im Internat der Schule wohnen wird. Eton ist nur wenige Kilometer vom Wohnsitz seiner Eltern auf dem Gelände von Schloss Windsor entfernt.

Deutsches Studierendenwerk drängt auf rasche Einigung bei Bafög-Reform

Das Deutsche Studierendenwerk (DSW) pocht auf die von der Koalition versprochene Bafög-Erhöhung. "Der Zick-Zack-Kurs der Bundesregierung beim Bafög ist ein verheerendes Signal an die Studierenden und die junge Generation insgesamt", sagte DSW-Vorstandschef Matthias Anbuhl der "Rheinischen Post" vom Dienstag. "Der Fachkräftemangel wird sich in den kommenden Jahren verschärfen, denn die Boomer-Generation geht nun Schritt für Schritt in Rente", betonte Anbuhl.

Textgröße ändern: