Deutsche Tageszeitung - Volkshochschulen verzeichnen Aufwärtstrend nach Einbußen durch Corona-Pandemie

Volkshochschulen verzeichnen Aufwärtstrend nach Einbußen durch Corona-Pandemie


Volkshochschulen verzeichnen Aufwärtstrend nach Einbußen durch Corona-Pandemie
Volkshochschulen verzeichnen Aufwärtstrend nach Einbußen durch Corona-Pandemie / Foto: © AFP/Archiv

Nach deutlichen Einbußen während der Corona-Pandemie haben die Volkshochschulen in Deutschland im Jahr 2022 wieder einen Aufwärtstrend bei den Kursangeboten verzeichnet. Wie der Deutsche Volkshochschul-Verband in Bonn am Mittwoch mitteilte, fanden laut einer Auswertung der Zahlen 2022 mehr als 500.000 Kurse mit rund 13,5 Millionen Unterrichtsstunden statt. Dies entsprach einem Anstieg von 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Textgröße ändern:

Den Angaben zufolge stiegen die Teilnehmerzahlen gegenüber dem Corona-Jahr 2021 zudem um mehr als 60 Prozent auf über 5,43 Millionen Belegungen. Besonders nachgefragt waren neben Integrationskursen vor allem Kurse aus den Bereichen Kultur und Gestalten sowie Gesundheit. Wie der Verband weiter erklärte, sei nach ersten Berichten aus den Volkshochschulen bundesweit auch für das Jahr 2023 mit einer Fortsetzung des positiven Trends zu rechnen.

(V.Korablyov--DTZ)

Empfohlen

Studie: Herkunft entscheidet früh über Bildungschancen

Eltern mit hohem Bildungs- und Einkommensniveau investieren deutlich mehr Zeit und Geld in die Förderung ihrer Kinder als sozial schlechter gestellte Eltern. Das geht aus einer am Mittwoch in Wiesbaden veröffentlichten Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BIB) hervor. Kinder und Jugendliche aus bildungsferneren Haushalten verbringen demnach durchschnittlich knapp 20 Minuten pro Tag weniger Zeit mit ihren Eltern mit Lesen, Vorlesen, Hausaufgaben oder Gesprächen als Kinder aus Akademikerhaushalten.

Studie: Nachfrage nach staatlicher Studienunterstützung sinkt weiter

Die Nachfrage nach staatlicher finanzieller Unterstützung während des Studiums sinkt weiter. 2024 bezogen nur 15,1 Prozent der Studierenden in Deutschland Bafög, Stipendien oder Studienkredite, wie das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) am Donnerstag in Gütersloh mitteilte. Das waren 1,7 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr.

Frauen beginnen häufiger ein MINT-Studium - neuer Höchststand

Frauen entscheiden sich immer häufiger für ein Studium im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Der Frauenanteil unter den Erstsemestern in solchen MINT-Fächern lag im Studienjahr 2024 bei 36 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Das sei ein neuer Höchststand. Zehn Jahre zuvor betrug der Frauenanteil im ersten Fachsemester in diesem Bereich erst 31 Prozent.

Fehlerfrei ins zweite Halbjahr: Studienkreis verschenkt Rechtschreib-Ratgeber

Neue Broschüre und Rechtschreibtraining sollen Schreibkompetenz von Schülerinnen und Schülern stärken

Textgröße ändern: