Deutsche Tageszeitung - Bericht: Habeck geht als Gastdozent an US-Universität Berkeley

Bericht: Habeck geht als Gastdozent an US-Universität Berkeley


Bericht: Habeck geht als Gastdozent an US-Universität Berkeley
Bericht: Habeck geht als Gastdozent an US-Universität Berkeley / Foto: © AFP/Archiv

Der frühere Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) geht laut einem Bericht des Magazins "Focus" als Gastdozent an die renommierte kalifornische Universität Berkeley. Dem Bericht zufolge wurde Habeck dort bereits intern angekündigt. Aktuell ist Habeck Mitglied des Bundestages und dort im Auswärtigen Ausschuss insbesondere für die transatlantischen Beziehungen zu den USA zuständig.

Textgröße ändern:

Bereits im April hatte es Berichte gegeben, Habeck wolle mit Beginn der parlamentarischen Sommerpause auf sein Bundestagsmandat verzichten. Nachrücken würde demnach die 26-jährige Grünen-Politikerin Mayra Vriesema, die wie Habeck aus Schleswig-Holstein stammt.

In Berkeley lehrt derzeit auch die deutsche Wirtschaftsweise Ulrike Malmendier. Die Ökonomieprofessorin ist seit 2022 Mitglied im Sachverständigenrat für Wirtschaftsfragen. Mit ihr wird Habeck laut "Focus" eine Vorlesungsreihe zum Thema Krisen halten.

Der 55-jährige Habeck war von Ende 2021 bis Mai 2025 Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz sowie Vizekanzler im Kabinett von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Zuvor war er seit 2018 gemeinsam mit Annalena Baerbock Vorsitzender der Grünen. Baerbock, die im Kabinett Scholz Außenministerin war, wurde am vergangenen Montag für ein Jahr zur Präsidentin der UN-Vollversammlung gewählt.

(L.Svenson--DTZ)

Empfohlen

Aggressiv und lernunwillig: Verhalten der Schüler größte Belastung für Lehrer

Aggressivität, fehlender Lernwille und Mobbing: Das Verhalten von Schülerinnen und Schülern ist laut einer Umfrage für fast jede zweite Lehrkraft die größte Belastung. 46 Prozent sehen das Schülerverhalten derzeit als größte Herausforderung im Berufsalltag, wie aus dem am Dienstag in Stuttgart veröffentlichten Deutschen Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung hervorgeht.

Studie: Nur noch knapp 32 Prozent der Studiengänge zugangsbeschränkt

Studienanfänger in Deutschland haben immer bessere Chancen auf ihren Wunschstudienplatz. Nur noch 31,6 Prozent aller Studienangebote haben im kommenden Wintersemester eine Zugangsbeschränkung, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des CHE Centrum für Hochschulentwicklung in Gütersloh hervorging. Das entspricht einem Rückgang um 0,9 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Im Bachelorbereich liegt die Quote sogar bei nur 28,7 Prozent.

Britischer Prinz George wechselt im September auf Eliteschule Eton

Prinz George, der älteste Sohn des britischen Thronfolgers Prinz William, wird ab September die Eliteschule Eton besuchen. Der Kensington-Palast gab den Schulwechsel am Dienstag bekannt. Der zwölfjährige George folgt damit seinem Vater William und seinem Onkel Harry, die ebenfalls in Eton zur Schule gingen. Unklar ist bisher, ob George auch im Internat der Schule wohnen wird. Eton ist nur wenige Kilometer vom Wohnsitz seiner Eltern auf dem Gelände von Schloss Windsor entfernt.

Deutsches Studierendenwerk drängt auf rasche Einigung bei Bafög-Reform

Das Deutsche Studierendenwerk (DSW) pocht auf die von der Koalition versprochene Bafög-Erhöhung. "Der Zick-Zack-Kurs der Bundesregierung beim Bafög ist ein verheerendes Signal an die Studierenden und die junge Generation insgesamt", sagte DSW-Vorstandschef Matthias Anbuhl der "Rheinischen Post" vom Dienstag. "Der Fachkräftemangel wird sich in den kommenden Jahren verschärfen, denn die Boomer-Generation geht nun Schritt für Schritt in Rente", betonte Anbuhl.

Textgröße ändern: