Deutsche Tageszeitung - Viertes Jahresplus in Folge: Schülerzahl steigt auf rund 11,5 Millionen

Viertes Jahresplus in Folge: Schülerzahl steigt auf rund 11,5 Millionen


Viertes Jahresplus in Folge: Schülerzahl steigt auf rund 11,5 Millionen
Viertes Jahresplus in Folge: Schülerzahl steigt auf rund 11,5 Millionen / Foto: © AFP/Archiv

Die Schülerzahl in Deutschland ist das vierte Jahr in Folge gestiegen. Im Schuljahr 2025/26 wurden an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in Deutschland rund 11,5 Millionen junge Menschen unterrichtet, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Das war ein Anstieg um 0,7 Prozent oder gut 84.000 gegenüber dem vorherigen Schuljahr. Das entspricht den Angaben zufolge etwa der Entwicklung der Bevölkerungszahl in der Altersgruppe der Fünf- bis 19-Jährigen.

Textgröße ändern:

Laut Bundesamt gab es zuletzt rund neun Millionen Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen. Das war ein Anstieg um 0,9 Prozent gegenüber dem Schuljahr 2024/25, ein Plus gab es in fast allen Bundesländern. Regional gab es vereinzelt Sondereffekte. In Bayern stieg die Schülerzahl relativ stark um 2,9 Prozent, was an der Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums lag. Deshalb blieben Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs länger an den Schulen.

Die Zahl der Berufsschülerinnen und -schüler sank dagegen leicht um 0,4 Prozent auf etwa 2,3 Millionen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Der Anteil von Schülerinnen und Schüler mit ausschließlich ausländischer Staatsbürgerschaft an allen Schulen lag demnach bei 17 Prozent oder rund 1,9 Millionen. Das entsprach einem Anstieg um 3,6 Prozent gegenüber dem vorangegangenen Schuljahr 2024/25.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Aggressiv und lernunwillig: Verhalten der Schüler größte Belastung für Lehrer

Aggressivität, fehlender Lernwille und Mobbing: Das Verhalten von Schülerinnen und Schülern ist laut einer Umfrage für fast jede zweite Lehrkraft die größte Belastung. 46 Prozent sehen das Schülerverhalten derzeit als größte Herausforderung im Berufsalltag, wie aus dem am Dienstag in Stuttgart veröffentlichten Deutschen Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung hervorgeht.

Studie: Nur noch knapp 32 Prozent der Studiengänge zugangsbeschränkt

Studienanfänger in Deutschland haben immer bessere Chancen auf ihren Wunschstudienplatz. Nur noch 31,6 Prozent aller Studienangebote haben im kommenden Wintersemester eine Zugangsbeschränkung, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des CHE Centrum für Hochschulentwicklung in Gütersloh hervorging. Das entspricht einem Rückgang um 0,9 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Im Bachelorbereich liegt die Quote sogar bei nur 28,7 Prozent.

Britischer Prinz George wechselt im September auf Eliteschule Eton

Prinz George, der älteste Sohn des britischen Thronfolgers Prinz William, wird ab September die Eliteschule Eton besuchen. Der Kensington-Palast gab den Schulwechsel am Dienstag bekannt. Der zwölfjährige George folgt damit seinem Vater William und seinem Onkel Harry, die ebenfalls in Eton zur Schule gingen. Unklar ist bisher, ob George auch im Internat der Schule wohnen wird. Eton ist nur wenige Kilometer vom Wohnsitz seiner Eltern auf dem Gelände von Schloss Windsor entfernt.

Deutsches Studierendenwerk drängt auf rasche Einigung bei Bafög-Reform

Das Deutsche Studierendenwerk (DSW) pocht auf die von der Koalition versprochene Bafög-Erhöhung. "Der Zick-Zack-Kurs der Bundesregierung beim Bafög ist ein verheerendes Signal an die Studierenden und die junge Generation insgesamt", sagte DSW-Vorstandschef Matthias Anbuhl der "Rheinischen Post" vom Dienstag. "Der Fachkräftemangel wird sich in den kommenden Jahren verschärfen, denn die Boomer-Generation geht nun Schritt für Schritt in Rente", betonte Anbuhl.

Textgröße ändern: