Deutsche Tageszeitung - 2021 beginnt in den USA mit traurigem Corona-Rekord

2021 beginnt in den USA mit traurigem Corona-Rekord


2021 beginnt in den USA mit traurigem Corona-Rekord
2021 beginnt in den USA mit traurigem Corona-Rekord / Foto: ©

Die USA haben am ersten Tag des neuen Jahres die Schwelle von 20 Millionen Corona-Infektionen überschritten. Die Zahl der Todesfälle infolge einer Corona-Infektion stieg am Freitag gleichzeitig nach Angaben der Johns Hopkins-Universität am Freitag auf 346.408. Damit sind die USA mit Abstand das Land mit den meisten Corona-Infektionen und Todesfälle weltweit.

Textgröße ändern:

Die Zahl der Neuinfektionen hat sich in den USA in den vergangenen Wochen rasant beschleunigt, was unter anderem auf die Familienfeiern und Reisen zu Thanksgiving Ende November sowie die Weihnachtsfeierlichkeiten zurückgeführt wird. Während das Land erst am 9. November die Schwelle von zehn Millionen Infektionen überschritten hatte, wurde die 20-Millionen-Marke nun nur wenige Wochen später gerissen.

Mit mehr als 3900 Todesfällen an einem Tag hatten die USA erst am Mittwoch einen neuen traurigen Rekord aufgestellt. Derzeit müssen landesweit mehr als 125.300 Menschen wegen Corona im Krankenhaus behandelt werden.

Die Hoffnungen vieler Bürger ruhen daher auf den Mitte Dezember gestarteten Corona-Impfungen. Bislang haben fast drei Millionen Menschen in den USA eine erste Impfdosis erhalten - weitaus weniger als die von Präsident Donald Trump bis zum Jahresende versprochenen 20 Millionen.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Haftstrafe wegen Veruntreuung für Ex-Mann von Schottlands früherer Regierungschefin Sturgeon

Der Ex-Mann von Schottlands ehemaliger Regierungschefin Nicola Sturgeon und frühere Chef der Regierungspartei SNP, Peter Murrell, ist am Dienstag wegen der Veruntreuung von Parteifinanzen zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Murrell hatte sich im vergangenen Monat schuldig bekannt, mehr als 400.000 Pfund (rund 464.000 Euro) der SNP veruntreut zu haben.

Polizist stirbt bei Fahrsicherheitstraining auf dem Hockenheimring

Bei einem dienstlichen Fahrsicherheitstraining auf dem Hockenheimring ist ein Polizist tödlich verunglückt. Der 53 Jahre alte Mann sei am Montagabend mit seinem Dienstmotorrad aus noch unklarer Ursache in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen, teilte die Polizei am Dienstag im baden-württembergischen Aalen mit. Er sei dann mit einer Reifenwand kollidiert. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen sei der Polizeibeamte noch vor Ort verstorben.

ARD und ZDF streiten vor Verfassungsgericht für höheren Rundfunkbeitrag

Der Dauerstreit über den Rundfunkbeitrag ist am Dienstag vor dem Bundesverfassungsgericht ausgetragen worden. Karlsruhe verhandelte über Beschwerden von ARD und ZDF. Sie wehren sich dagegen, dass der Beitrag 2025 nicht erhöht wurde - anders als es die unabhängige Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) empfohlen hatte. Das verstoße gegen die Rundfunkfreiheit, argumentieren sie. Die Sender hoffen, dass das Gericht nachträglich eine Beitragssteigerung anordnet. (Az. 1 BvR 2524/24 und 1 BvR 2525/24)

WM unter Wasser: Zehntausende Fans in Philadelphia müssen Stadionplätze verlassen

Blitze in der Nähe des Stadions, klatschnasse Fans und eine lange Unterbrechung: Ein Unwetter in Philadelphia hat den Zuschauern des WM-Spiels zwischen Frankreich und dem Irak einiges abverlangt. Zehntausende Fans mussten am Montagabend ihre Plätze verlassen und in geschützten Stadion-Bereichen Unterschlupf suchen. Erst nach mehr als zwei Stunden wurde die zur Halbzeit unterbrochene Partie fortgesetzt. Die Vorsichtsmaßnahme stieß bei einigen Fans auf Unverständnis.

Textgröße ändern: