Deutsche Tageszeitung - Hausbewohnerin starr vor Schreck wegen fremden Manns auf Klobrille

Hausbewohnerin starr vor Schreck wegen fremden Manns auf Klobrille


Hausbewohnerin starr vor Schreck wegen fremden Manns auf Klobrille
Hausbewohnerin starr vor Schreck wegen fremden Manns auf Klobrille / Foto: ©

Großer Schreck am stillen Örtchen: Beim Öffnen der Badezimmertür hat eine Hausbewohnerin im nordhein-westfälischen Windeck-Au einen fremden Mann auf der Toilette sitzend vorgefunden. Die Frau wurde bei dem Zwischenfall am frühen Montagmorgen starr vor Schreck, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Sie schrie den Unbekannten an, der daraufhin aufstand, seine Hose hochzog und wortlos an der Hausbewohnerin vorbei ins Wohnzimmer ging.

Textgröße ändern:

Dort ergriff der 25 bis 30 Jahre alte Unbekannte einen mit Diebesgut gefüllten grünen Wanderrucksack und lief ins Freie, wo er verschwand. "Die schockierte Frau weckte ihren Partner, der, nachdem die Polizei alarmiert worden war, die Hinterlassenschaften des Einbrechers wegspülte", hieß es im Polizeibericht.

Der Unbekannte hatte offenbar eine Fensterscheibe neben der Haustür eingeschlagen und war in die Wohnung eingestiegen. Durch das überraschende Zusammentreffen mit der Frau ließ der Täter einige persönliche Gegenstände zurück, die Polizisten zur Spurensicherung mitnahmen. Die Ermittler suchen nun nach einem sehr schlanken, etwa 1,75 Meter großen Mann mit dunklem Teint und kurzen dunklen Haaren.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Vor Präsidentenwahl in Brasilien: Polizei untersucht möglichen Sprengsatz vor Oberstem Gericht

Drei Tage vor Beginn der Präsidentschaftswahl in Brasilien ist vor dem höchsten Gericht des Landes womöglich ein Sprengsatz abgestellt geworden. Die Polizei untersuche den vor dem Gerichtsgebäude in der Hauptstadt Brasília abgestellten Rucksack, teilte der Oberste Gerichtshof am Donnerstag (Ortszeit) mit. Nach Angaben der Polizei wurde ein Verdächtiger festgenommen.

Fehlgeschlagene Hinrichtung von US-Todeskandidatin: Rufe nach Aus für Todesstrafe

Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung einer US-Todeskandidatin dringen Menschenrechtler auf die Abschaffung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten. Nach Amnesty International erklärte auch UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Donnerstag: "Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz." Türk forderte Gnade für die verurteilte Mörderin Christa Pike, die zwei Giftspritzen überlebt hatte.

Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld

Angesichts der gewaltsamen Schülerproteste hat die französische Regierung der linkpopulistische Partei LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei "ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten", erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag. Bis zum Nachmittag war es in zahlreichen Städten zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen; es gab größere Brände und auch Angriffe auf Schulpersonal und Sicherheitskräfte.

Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen

Mehr als fünf Jahre nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung hat das Landgericht Frankfurt am Main einen Narkosearzt in einem neuen Prozess zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 69-Jährige wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er elementare Hygienestandards missachtet hatte.

Textgröße ändern: