Deutsche Tageszeitung - Thunfisch-König ersteigert bei jährlicher Auktion in Tokio nicht teuersten Fisch

Thunfisch-König ersteigert bei jährlicher Auktion in Tokio nicht teuersten Fisch


Thunfisch-König ersteigert bei jährlicher Auktion in Tokio nicht teuersten Fisch
Thunfisch-König ersteigert bei jährlicher Auktion in Tokio nicht teuersten Fisch / Foto: ©

Der als "Thunfisch-König" bekannte Sushi-Geschäftsmann Kiyoshi Kimura hat sich bei der diesjährigen Thunfischauktion in Tokio zurückgehalten. "Ich habe in diesem Jahr nicht das höchste Gebot abgegeben, weil dies die Zeit der Selbstbeherrschung ist", sagte Kimura und verwies auf die in der Corona-Krise stark angeschlagene Gastronomie-Branche.

Textgröße ändern:

Der teuerste Fisch des Tages - ein 208 Kilogramm schwerer Blauflossenthunfisch aus der nördlichen Aomori-Region - ging für umgerechnet rund 165.000 Euro an einen anderen Bieter. Das ist nur ein Bruchteil der Summen, die der "Thunfisch-König" in den vergangenen Jahren ausgegeben hatte, um sich den teuersten Fisch auf der alljährlichen Neujahrsauktion zu sichern. 2019 zahlte Kimura einen Rekordpreis von umgerechnet rund 2,5 Millionen Euro für einen 278 Kilogramm schweren Fisch.

Mit dem Kauf sichert sich der "Thunfisch-König" normalerweise auch die Aufmerksamkeit der örtlichen Medien: Nach dem Bietergefecht bringt er seine teure Investition in eines seiner Restaurants, wo er den Fisch vor laufenden TV-Kameras filetiert und ohne Aufpreis an seine Gäste serviert.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Nahe Flugzeugträger: USA schießen iranische Drohne im Arabischen Meer ab

Die USA haben nach Pentagon-Angaben eine iranische Drohne im Arabischen Meer abgeschossen. Die Drohne habe sich auf "aggressive" Weise dem Flugzeugträger USS "Abraham Lincoln" genähert, teilte ein Militärsprecher am Dienstag in Washington mit. Der Abschuss durch ein US-Kampfflugzeug vom Typ F-35C sei zur "Selbstverteidigung" erfolgt, um den Flugzeugträger und die Besatzung zu schützen.

Gemeinde Crans-Montana spendet über eine Million Euro für Opfer der Brandkatastrophe

Die Schweizer Gemeinde Crans-Montana spendet eine Million Schweizer Franken für die Opfer und Hinterbliebenen der verheerenden Brandkatastrophe in der Silvesternacht. "Wir sind uns bewusst, dass Geld keine Wunden heilen kann, aber wir hoffen, den von dieser Tragödie betroffenen Familien helfen und die Solidarität der Gemeinde Crans-Montana zum Ausdruck bringen zu können", erklärte am Dienstag Gemeindepräsident Nicolas Féraud.

Französische Justiz will X-Eigentümer Musk anhören - Durchsuchungen in Büros

Die französische Justiz weitet ihr Vorgehen gegen die Online-Plattform X aus: Die Behörden durchsuchten Büroräume des Unternehmens und wollen X-Eigentümer Elon Musk befragen. Musk sei für den 20. April in Paris zu einer "freiwilligen Anhörung" geladen, teilte die Staatsanwaltschaft in Paris am Dienstag mit. Ärger dräut X auch in Großbritannien, wo die Datenschutzbehörde eine Untersuchung wegen KI-generierter Pornobilder anstieß.

Menschenrechtsgericht verurteilt Russland wegen Inhaftierung Nawalnys

Zwei Jahre nach dem Tod des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny in einem russischen Straflager hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) Russland wegen "rechtswidriger Inhaftierung" und "unmenschlicher Behandlung" verurteilt. Die Straßburger Richter verurteilten Russland am Dienstag zu einer Entschädigungszahlung in Höhe von 26.000 Euro, was voraussichtlich keine Folgen haben wird, da Russland Entscheidungen des Gerichts ignoriert.

Textgröße ändern: