Deutsche Tageszeitung - Peking zittert unter tiefsten Temperaturen seit fünf Jahrzehnten

Peking zittert unter tiefsten Temperaturen seit fünf Jahrzehnten


Peking zittert unter tiefsten Temperaturen seit fünf Jahrzehnten
Peking zittert unter tiefsten Temperaturen seit fünf Jahrzehnten / Foto: ©

Ein außergewöhnlicher Kälteeinbruch lässt die Einwohner von Peking unter den tiefsten Temperaturen seit mehr als fünf Jahrzehnten zittern. Das Thermometer fiel am Donnerstag auf minus 19,6 Grad Celsius und damit auf den tiefsten Wert seit 1966. In Online-Netzwerken wurden Kälte-Hashtags millionenfach geteilt. Ganz Mutige ließen sich trotzdem nicht von einem Eisbad in einem der Seen der chinesischen Hauptstadt abhalten.

Textgröße ändern:

Zwar fiel am Donnerstag kein Schnee, aber die Luft war laut Berichten von AFP-Korrespondenten außergewöhnlich trocken, was die Kälte noch kälter wirken ließ. Noch eisiger war es zuletzt 1966, als noch Mao die Macht in China hatte. Damals wurden laut Wetteraufzeichnungen sogar minus 27,4 Grad gemessen.

Kalte, trockene Winter mit scharfen Winden aus dem Nordwesten sind für Peking nichts Ungewöhnliches. Umweltexperten warnen aber, dass mit dem Klimawandel extreme Wetterlagen noch heftiger und damit für den Menschen gefährlicher werden.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Nach Fund von Leiche in niedersächsischer Firma: Tatverdächtiger stellt sich

Drei Tage nach dem Fund der Leiche eines 34-jährigen Manns in einem Firmengebäude im niedersächsischen Nordenham hat sich der Tatverdächtige der Polizei gestellt. Es handle sich um einen 62-Jährigen, der bereits seit dem Wochenende gesucht worden sei, teilte die Polizei am Dienstag in Delmenhorst mit. Er sollte noch im Tagesverlauf dem Haftrichter vorgeführt werden.

36-Jähriger tot in Berliner Kleingarten entdeckt - Verbrechen nicht ausgeschlossen

In einer Kleingartenanlage im Berliner Stadtteil Neukölln ist die Leiche eines 36-jährigen Manns gefunden worden. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr entdeckten sie am Montagnachmittag in einer Laube nahe dem Tempelhofer Feld, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag gemeinsam mitteilten.

Tödlicher Arbeitsunfall in Sachsen-Anhalt: 52-Jähriger erleidet Stromschlag

Bei einem schweren Arbeitsunfall auf dem Gelände einer Schweinemastanlage in Möckern in Sachsen-Anhalt ist ein 52 Jahre alter Lastwagenfahrer ums Leben gekommen. Der Mann erlitt offenbar einen tödlichen Stromschlag, wie die Polizei in Stendal am Dienstag mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen hatte der 52-Jährige am Montag die Ladefläche des Lastwagens hochgefahren. Dabei kam diese in Kontakt mit darüberliegenden Stromleitungen.

Erstes Boot von internationaler Hilfsflotte für Kuba erreicht Havanna

Das erste Boot einer internationalen Hilfsflotte für Kuba hat am Dienstag die Hauptstadt Havanna erreicht. Die Aktivisten an Bord standen bei der Einfahrt in den Hafen auf dem Kabinendach des Bootes, das sie symbolisch in "Granma 2.0" umbenannt haben - in Erinnerung an das Schiff, mit dem Fidel Castro und seine Guerillakämpfer 1956 in Kuba landeten und ihre Revolution starteten. An Bord waren nach Angaben der Organisatoren "dringend benötigte Lebensmittel, Medikamente, medizinische Hilfsgüter und lebensnotwendige Güter".

Textgröße ändern: