Deutsche Tageszeitung - Mitarbeiter von Zustellfirma stiehlt in Hamm hunderte Briefe

Mitarbeiter von Zustellfirma stiehlt in Hamm hunderte Briefe


Mitarbeiter von Zustellfirma stiehlt in Hamm hunderte Briefe
Mitarbeiter von Zustellfirma stiehlt in Hamm hunderte Briefe / Foto: ©

Ein Mitarbeiter einer Postzustellfirma hat im nordrhein-westfälischen Hamm auf der Suche nach Bargeld rund 650 Briefe gestohlen. Nach Angaben der Polizei vom Donnerstag fanden Beamte in der Wohnung des geständigen 63-Jährigen mehrere Plastiksäcke mit der von ihm geöffneten Post. Demnach konzentrierte er sich vor allem auf Glückwunsch- und Trauerkarten in Umschlägen. Wie viel Geld der Mann erbeutete, war noch unklar.

Textgröße ändern:

Der Verdächtige arbeitete nach Angaben der Ermittler als Fahrer für das Unternehmen und leerte Briefkästen in Hamm. Die Briefe soll er zwischen August und November vergangenen Jahres entwendet und geöffnet haben. Er wurde Anfang November vom Sicherheitsdienst der Firma ertappt, als er das Unternehmensgelände mit gestohlenen Briefen im Auto verlassen wollte. Dieser alarmierte die Polizei.

Die meisten Briefe konnten die Beamten inzwischen zuordnen, sie befinden sich mit einem entsprechenden Begleitschreiben auf dem Weg zu den Empfängern. Gegen den 63-Jährigen laufen Ermittlungen wegen der Verletzung des Briefgeheimnisses und wegen Diebstahls.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Gewaltverbrechen an 19-Jähriger: Mordanklage gegen Jugendlichen in Mannheim

Fünf Monate nach dem gewaltsamen Tod einer 19-Jährigen bei Mannheim hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 17-Jährigen erhoben. Wie die Behörde am Montag in der baden-württembergischen Stadt mitteilte, steht er im Verdacht, die 19-Jährige ermordet zu haben. Die Jugendkammer des Landgerichts Mannheim entscheidet nun über die Zulassung der Anklage.

Wegen Patientenmorden verurteilter Krankenpfleger: Rund 140 weitere Verdachtsfälle

Im Fall eines wegen mehrfachen Patientenmordes verurteilten Krankenpflegers in Nordrhein-Westfalen weiten sich die Ermittlungen deutlich aus. Die Staatsanwaltschaft Aachen ermittelt in 121 weiteren Verdachtsfällen gegen den ehemaligen Krankenpfleger, wie eine Sprecherin am Montag sagte. In Köln laufen nach Angaben der dortigen Staatsanwaltschaft zudem Ermittlungen in 18 Verdachtsfällen. Der Pfleger war im November vom Landgericht Aachen wegen mehrfachen Mordes an Patienten verurteilt worden.

30-Jähriger nach Streit an Bahnhof Zoo erschossen: Täter in Berlin flüchtig

Nach einem Streit vor dem Bahnhof Zoologischer Garten in Berlin ist ein 30-jähriger Mann durch Schüsse auf offener Straße tödlich verletzt worden. Der Schütze sei mit einem Fahrzeug vom Tatort geflohen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in der Bundeshauptstadt am Montag mit. Mehrere Beteiligte waren demnach am Sonntagabend kurz vor Mitternacht auf dem Hardenbergplatz vor dem Bahnhof im Stadtteil Charlottenburg in einen Streit geraten.

Wegen Patientenmorden verurteilter Krankenpfleger: Rund 120 weitere Verdachtsfälle

Im Fall eines wegen mehrfachen Patientenmordes verurteilten Krankenpflegers in Nordrhein-Westfalen weiten sich die Ermittlungen deutlich aus. Gegen den ehemaligen Krankenpfleger werde in 121 weiteren Verdachtsfällen ermittelt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Aachen am Montag. Bislang wurden schon 39 Leichen exhumiert. Die Ermittlungen reichen demnach bis September 2022 zurück. Der Mann war im November vom Landgericht Aachen wegen mehrfachen Mordes an Patienten verurteilt worden.

Textgröße ändern: