Deutsche Tageszeitung - Vermeintlicher Gruselfund in Großbritannien entpuppt sich als Kartoffel

Vermeintlicher Gruselfund in Großbritannien entpuppt sich als Kartoffel


Vermeintlicher Gruselfund in Großbritannien entpuppt sich als Kartoffel
Vermeintlicher Gruselfund in Großbritannien entpuppt sich als Kartoffel / Foto: ©

Großeinsatz für eine Knolle: Im Nordosten Englands hat sich ein vermeintlicher Gruselfund als harmlose Kartoffel entpuppt. Eine Gassigängerin hatte in einem schlammigen Feld nahe dem Dörfchen Winlaton etwas entdeckt, was sie für einen menschlichen Fuß hielt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Die besorgte Frau alarmierte die Polizei und schickte auch gleich ein Foto des vermeintlichen Leichenteils mit.

Textgröße ändern:

Die Beamten rückten mit Spezialisten und Spürhunden an und machten den "Tatort" schnell ausfindig - "nur um festzustellen, dass der Zeh tatsächlich eine Kartoffel war, neben der ein Pilz wuchs", wie ein Polizeisprecher erklärte. Trotz des vergeblichen Großeinsatzes lobte die Polizei die "Wachsamkeit" der Hundebesitzerin und appellierte an die Bürger, bei verdächtigen Funden immer die Polizei zu rufen. "Sollte sich herausstellen, dass es sich um Gemüse handelt, werden sich unsere Polizeihunde für das Leckerli bedanken!"

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Nahe Flugzeugträger: USA schießen iranische Drohne im Arabischen Meer ab

Die USA haben nach Pentagon-Angaben eine iranische Drohne im Arabischen Meer abgeschossen. Die Drohne habe sich auf "aggressive" Weise dem Flugzeugträger USS "Abraham Lincoln" genähert, teilte ein Militärsprecher am Dienstag in Washington mit. Der Abschuss durch ein US-Kampfflugzeug vom Typ F-35C sei zur "Selbstverteidigung" erfolgt, um den Flugzeugträger und die Besatzung zu schützen.

Gemeinde Crans-Montana spendet über eine Million Euro für Opfer der Brandkatastrophe

Die Schweizer Gemeinde Crans-Montana spendet eine Million Schweizer Franken für die Opfer und Hinterbliebenen der verheerenden Brandkatastrophe in der Silvesternacht. "Wir sind uns bewusst, dass Geld keine Wunden heilen kann, aber wir hoffen, den von dieser Tragödie betroffenen Familien helfen und die Solidarität der Gemeinde Crans-Montana zum Ausdruck bringen zu können", erklärte am Dienstag Gemeindepräsident Nicolas Féraud.

Französische Justiz will X-Eigentümer Musk anhören - Durchsuchungen in Büros

Die französische Justiz weitet ihr Vorgehen gegen die Online-Plattform X aus: Die Behörden durchsuchten Büroräume des Unternehmens und wollen X-Eigentümer Elon Musk befragen. Musk sei für den 20. April in Paris zu einer "freiwilligen Anhörung" geladen, teilte die Staatsanwaltschaft in Paris am Dienstag mit. Ärger dräut X auch in Großbritannien, wo die Datenschutzbehörde eine Untersuchung wegen KI-generierter Pornobilder anstieß.

Menschenrechtsgericht verurteilt Russland wegen Inhaftierung Nawalnys

Zwei Jahre nach dem Tod des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny in einem russischen Straflager hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) Russland wegen "rechtswidriger Inhaftierung" und "unmenschlicher Behandlung" verurteilt. Die Straßburger Richter verurteilten Russland am Dienstag zu einer Entschädigungszahlung in Höhe von 26.000 Euro, was voraussichtlich keine Folgen haben wird, da Russland Entscheidungen des Gerichts ignoriert.

Textgröße ändern: