Deutsche Tageszeitung - Türkei startet Impfkampagne mit chinesischem Vakzin

Türkei startet Impfkampagne mit chinesischem Vakzin


Türkei startet Impfkampagne mit chinesischem Vakzin
Türkei startet Impfkampagne mit chinesischem Vakzin / Foto: ©

In der Türkei haben am Donnerstag landesweit die Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Eingesetzt wird dabei das CoronaVac-Vakzin des chinesischen Herstellers Sinovac. Als erstes wurden Mitarbeiter des Gesundheitswesens in den Städten des Landes geimpft, unter anderem in Istanbul und der Hauptstadt Ankara.

Textgröße ändern:

Gesundheitsminister Fahrettin Koca hatte am Mittwochabend den genauen Fahrplan verkündet. Demnach sollen zunächst Mitarbeiter im Gesundheitswesen geimpft werden, später sollen Beschäftigte aus für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens wichtigen Bereichen und Menschen über 65 Jahren hinzukommen.

Koca ließ sich am Mittwochabend vor den Fernsehkameras mit CoronaVac impfen. "Das ist ein sicherer Impfstoff", versicherte er. In der Türkei mit ihren 83 Millionen Einwohnern wurden bisher mehr als 2,3 Millionen Corona-Fälle registriert, mehr als 23.000 Menschen starben.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Messerangriff in Bank in Bayern: Ein Mensch lebensgefährlich verletzt

Bei einem Messerangriff in einer Bankfiliale im bayerischen Regensburg ist am Donnerstag ein Mensch lebensgefährlich verletzt worden. Der Täter befinde sich noch im Bankgebäude, teilte die örtliche Polizei mit. Dort sollten nach bisherigen Erkenntnissen weitere Menschen sein.

Ermittlungen laufen: "Maddie"-Verdächtiger soll Polizisten in Kiel attackiert haben

Die Polizei Kiel ermittelt nach einem mutmaßlichen körperlichen Angriff auf Beamte gegen den deutschen Verdächtigen im Fall des verschwundenen britischen Mädchens Madeleine "Maddie" McCann. Christian B. soll im Rahmen einer "Einsatzabarbeitung" einen Polizisten verletzt haben, wie die Polizei in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt am Donnerstag mitteilte. Zuvor hatte der "Spiegel" darüber berichtet.

Fast vier Jahre Haft wegen Betrugs in Zusammenhang mit Millionenschaden in Bayern

Das Landgericht im bayerischen Bamberg hat einen 37-Jährigen wegen gewerbs- und bandenmäßigen Anlagebetrugs im Zusammenhang mit einem Millionenschaden zu drei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Er soll zudem rund 65.000 Euro an Taterträgen zurückzahlen, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte.

Mann stirbt nach Einsatz in Düsseldorf: Ermittlungen gegen Beamte und Rettungskräfte

Ein 37-Jähriger ist nach einem Polizeieinsatz in Düsseldorf in einem Krankenhaus gestorben. Die Todesursache ist laut vorläufigem Ergebnis der Obduktion Sauerstoffmangel, wie die Polizei in Düsseldorf und die Staatsanwaltschaft Duisburg am Donnerstag mitteilten. Zudem gebe es Anhaltspunkte für eine Vergiftung. Der Mann hatte zuvor in einer Wohnung randaliert und herumgeschrien, weshalb er von Einsatzkräften gefesselt wurde.

Textgröße ändern: