Deutsche Tageszeitung - Über zehn Langwaffen und 6000 Schuss Munition in Brandenburg beschlagnahmt

Über zehn Langwaffen und 6000 Schuss Munition in Brandenburg beschlagnahmt


Über zehn Langwaffen und 6000 Schuss Munition in Brandenburg beschlagnahmt
Über zehn Langwaffen und 6000 Schuss Munition in Brandenburg beschlagnahmt / Foto: ©

Das Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg hat bei der Durchsuchung eines Gehöfts im brandenburgischen Berge mehr als zehn Langwaffen und 6000 Schuss Munition gefunden. Bei dem Einsatz am Donnerstag waren mehr als 120 Ermittler, darunter auch hundert Beamte der Bundespolizei und eine Spezialeinheit des Zollkriminalamts im Einsatz, wie ein Sprecher des Zollfahndungsamts sagte. Zum Hintergrund des 51-jährigen Verdächtigen machte der Sprecher keine Angaben.

Textgröße ändern:

Das Zollfahndungsamt rückte demnach mit einem Durchsuchungsbefehl der Staatsanwaltschaft Neuruppin an. In den Fokus der Ermittler war der 51-Jährige nach einem Hinweis geraten, wonach er eine AK-47 erworben haben soll. Bei der Durchsuchung kamen Waffen- und Sprengstoffspürhunde sowie eine Drohne zum Einsatz.

Ob es sich bei den Langwaffen um scharfe Waffen handle, müsse noch geklärt werden, sagte der Sprecher. Zunächst sei der Verdächtige auch nicht festgenommen worden. Der Besitz entschärfter Waffen als Dekoartikel ist prinzipiell legal.

Nach Angaben der Behörde war der Mann zuvor nicht polizeilich bekannt. Zu den Vorwürfen machte der Verdächtige demnach keine Angaben, er leistete auch keinen Widerstand.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Verletzte bei schwerem Erdbeben in Kolumbien

Bei einem schweren Erdbeben sind im Nordwesten Kolumbiens mehrere Menschen verletzt worden. In der Stadt Quibdó habe es "Verletzte und schwere Schäden an Gebäuden" gegeben, erklärte die Gouverneurin der Region Chocó, Nubia Carolina Córdoba-Curi, am Montag im Onlinedienst X. Auch der Bürgermeister der Stadt Cali berichtete von "Schäden erheblichen Ausmaßes" an Gebäuden.

Erneut Waldbrand nahe Athen ausgebrochen - Waldbrand in Südfrankreich unter Kontrolle

Erneut ist nahe der griechischen Hauptstadt Athen ein Waldbrand ausgebrochen. Fast 200 Feuerwehrleute und dutzende Löschfahrzeuge waren am Montagmorgen nahe Kouvaras etwa 60 Kilometer südöstlich von Athen im Einsatz. Die Behörden ordneten die Evakuierung des nahegelegenen Dorfes Agios Stylianos an. In Südfrankreich brachte die Feuerwehr unterdessen einen am Sonntag ausgebrochenen Waldbrand unter Kontrolle.

Gewaltverbrechen an 19-Jähriger: Mordanklage gegen Jugendlichen in Mannheim

Fünf Monate nach dem gewaltsamen Tod einer 19-Jährigen bei Mannheim hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 17-Jährigen erhoben. Wie die Behörde am Montag in der baden-württembergischen Stadt mitteilte, steht er im Verdacht, die 19-Jährige ermordet zu haben. Die Jugendkammer des Landgerichts Mannheim entscheidet nun über die Zulassung der Anklage.

Wegen Patientenmorden verurteilter Krankenpfleger: Rund 140 weitere Verdachtsfälle

Im Fall eines wegen mehrfachen Patientenmordes verurteilten Krankenpflegers in Nordrhein-Westfalen weiten sich die Ermittlungen deutlich aus. Die Staatsanwaltschaft Aachen ermittelt in 121 weiteren Verdachtsfällen gegen den ehemaligen Krankenpfleger, wie eine Sprecherin am Montag sagte. In Köln laufen nach Angaben der dortigen Staatsanwaltschaft zudem Ermittlungen in 18 Verdachtsfällen. Der Pfleger war im November vom Landgericht Aachen wegen mehrfachen Mordes an Patienten verurteilt worden.

Textgröße ändern: