Deutsche Tageszeitung - Iglu in Augsburger Park dient als verbotener Treffpunkt

Iglu in Augsburger Park dient als verbotener Treffpunkt


Iglu in Augsburger Park dient als verbotener Treffpunkt
Iglu in Augsburger Park dient als verbotener Treffpunkt / Foto: ©

In einem Park im bayerischen Augsburg haben Polizisten am Donnerstagabend ein verbotenes Treffen mehrerer Menschen in einem selbstgebauten Iglu gestört. Wie die Beamten am Freitag mitteilten, entdeckte eine Streifenwagenbesatzung die Behausung bei einer Kontrollfahrt in dem Park. Mehrere Menschen rannten beim Anblick der Polizisten in verschiedene Richtungen davon. Diesen gelang es aber, einen 22-Jährigen einzuholen.

Textgröße ändern:

Den jungen Mann erwartet nun eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen die Verordnungen zum Schutz vor Coronainfektionen. Die Beamten gingen davon aus, dass das Iglu den Beteiligten als selbstgebauter Treffpunkt diente. In Bayern herrscht zurzeit winterliches Wetter mit viel Schneefall.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Bahnmitarbeiter in Hamburg angegriffen und verletzt

In einem Bahnhof in Hamburg ist ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn angegriffen und verletzt worden. Ein 43-Jähriger gilt als tatverdächtig, wie die Bundespolizeiinspektion der Hansestadt am Mittwoch mitteilte. Demnach soll er am Dienstagnachmittag die Aufsicht am Bahnsteig im Bahnhof Dammtor mit Faustschlägen gegen den Kopf und den Oberkörper attackiert haben.

Vergewaltigungs-Prozess: Mette-Marits Sohn gesteht unter Tränen Leben im Exzess

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in Norwegen ist Marius Borg Hoiby bei seiner ersten Aussage vor Gericht in Tränen ausgebrochen. Er habe ein Leben im Exzess mit "viel Sex, viel Drogen und viel Alkohol" geführt, sagte der 29-Jährige am Mittwoch in Oslo. Grund dafür sei sein "extrem hohes Bedürfnis nach Anerkennung".

Tod von Schaffner: Dobrindt fordert höhere Strafen für Angriffe auf Bahnpersonal

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat nach der tödlichen Attacke auf einen Zugbegleiter höhere Strafen für solche Angriffe gefordert. "Der strafrechtliche Schutz für Mitarbeiter bei Dienstleistungsunternehmen wie der Bahn muss deutlich verschärft werden", erklärte Dobrindt am Mittwoch. "Der Strafrahmen muss ausgeweitet und die Mindeststrafen für Angriffe deutlich erhöht werden." Die steigende Gewalt gegenüber Mitarbeitenden des öffentlichen Dienstes und Dienstleistern wie der Bahn brauche "entschiedene Konsequenzen".

Tödliches Missverständnis: 20-Jähriger stirbt nach Angriff in Köln

Nach einem Angriff infolge eines Missverständnisses ist ein 20-Jähriger in Köln an seinen schweren Verletzungen gestorben. Der 20-Jährige hatte irrtümlich ein stoppendes Auto für sein bestelltes Uber-Fahrzeug gehalten, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Köln am Mittwoch mitteilten. In der Folge wurde er von dem hinzugekommenen Ehemann der Fahrerin zu Boden geschlagen.

Textgröße ändern: