Deutsche Tageszeitung - Serbien setzt chinesisches Vakzin als dritten Corona-Impfstoff ein

Serbien setzt chinesisches Vakzin als dritten Corona-Impfstoff ein


Serbien setzt chinesisches Vakzin als dritten Corona-Impfstoff ein
Serbien setzt chinesisches Vakzin als dritten Corona-Impfstoff ein / Foto: ©

Serbien setzt bei seiner Corona-Impfkampagne seit Dienstag auch das Vakzin des chinesischen Pharmakonzerns Sinopharm ein. Damit ist das Balkanland nach offiziellen Angaben das erste europäische Land, das zur Eindämmung des Coronavirus auf den chinesischen Impfstoff setzt. Schon am 24. Dezember waren in Serbien Impfkampagnen mit dem Vakzin von Biontech und Pfizer aus Deutschland und den USA angelaufen. Auch der russische Impfstoff Sputnik V wird in Serbien eingesetzt.

Textgröße ändern:

"Dies ist der einzige Weg, um zu einem normalen Leben zurückzukehren", sagte Gesundheitsminister Zlatibor Loncar, der die erste Impfung bekam. Es handele sich um drei "sehr sichere Impfstoffe." Am Samstag waren eine Million Sinopharm-Dosen in Serbien eingetroffen. Präsident Aleksandar Vucic will sich am Wochenende ebenfalls mit dem Sinopharm-Vakzin impfen lassen.

Nach Angaben von Regierungschefin Ana Brnabic sicherte sich Belgrad insgesamt mehr als eine Million Impfstoffdosen. Darüber hinaus seien Vereinbarungen zur Lieferung von sechs Millionen weiteren Dosen geschlossen worden, erläuterte sie. In Serbien wurden bislang 380.000 Corona-Infektionen und 3700 Corona-Todesfälle registriert. Mitte Januar lag die Zahl der vorgenommenen Impfungen bei 20.500.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Streit um angebrannte Pizza eskaliert: Polizeieinsatz an Imbiss in Malchin

In Mecklenburg-Vorpommern ist ein Streit um eine angebrannte Pizza zwischen Imbissmitarbeitern zu einem handfesten Konflikt mit anschließendem Polizeieinsatz eskaliert. Nach Angaben der Polizei schlug einer der beiden Männer im Alter von 24 und 28 Jahren dabei mit einem Standaschenbecher auf seinen Kontrahenten ein, der wiederum seine Fäuste einsetzte. Der Zwischenfall ereignete sich am Samstagabend in Malchin.

Nach zehn Monaten im Amt: Leo XIV. bezieht Papst-Gemächer im Vatikan

Zehn Monate nach seiner Wahl zum Oberhaupt der katholischen Kirche hat Leo XIV. am Samstag die Papst-Gemächer im Vatikan bezogen. Der 70-Jährige ziehe zusammen mit seinen engsten Mitarbeitern in die Räumlichkeiten im Apostolischen Palast, erklärte der Vatikan. Diese umfassen demnach unter anderem Schlafzimmer, eine Kapelle, eine Bibliothek, ein Büro, ein Esszimmer und einen Raum, von dem aus der Pontifex jeden Sonntag das Angelus-Gebet durch ein Fenster mit Blick auf den Petersplatz spricht.

Verwechslung mit Schussswaffe: Akkuschrauber löst Polizeieinsatz in Hildesheim aus

Reparaturarbeiten mit einem Akkuschrauber in einem Parkhaus haben in Hildesheim einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Passant hielt das Werkzeug für eine Schusswaffe und wählte am Samstag den Notruf, wie die Polizei in der niedersächsischen Stadt am Sonntag mitteilte. Zahlreiche Polizisten und Bundespolizisten umstellten und durchsuchten das Gebäude aufgrund der Meldung. Im Inneren stießen sie auf zwei Menschen.

Philosoph Jürgen Habermas gestorben

Der Philosoph Jürgen Habermas ist tot. Der weltbekannte Intellektuelle starb am Samstag im Alter von 96 Jahren in Starnberg, wie eine Sprecherin des Suhrkamp-Verlags der Nachrichtenagentur AFP sagte. Sie berief sich auf Angaben von Habermas' Familie. Habermas galt als wichtigster deutscher Philosoph der Gegenwart und genoss internationale Anerkennung.

Textgröße ändern: