Deutsche Tageszeitung - Bidens Peloton-Heimtrainer könnte im Weißen Haus zum Sicherheitsproblem werden

Bidens Peloton-Heimtrainer könnte im Weißen Haus zum Sicherheitsproblem werden


Bidens Peloton-Heimtrainer könnte im Weißen Haus zum Sicherheitsproblem werden
Bidens Peloton-Heimtrainer könnte im Weißen Haus zum Sicherheitsproblem werden / Foto: ©

Der neue US-Präsident Joe Biden hielt sich bislang mit einem interaktiven Heimtrainer der bekannten Marke Peloton fit - im Weißen Haus könnte das High-Tech-Fahrrad aber zu einem Sicherheitsproblem werden. Experten warnen, das mit dem Internet verbundene und mit Kamera und Mikrofon ausgestattete Gerät könnte Ziel von Cyberattacken werden.

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Der Cybersicherheits-Experte Max Kilger von der University of Texas warnte im Magazin "Popular Mechanics", auch Firewalls und Software zum Erkennen von Cyberattacken würden keinen hundertprozentigen Schutz bieten. "Richtig gute und geschickte" Hacker könnten so etwas überwinden.

Die Lösung wäre einfach, aber auch wenig befriedigend, sagte der Experte: "Wenn man wirklich will, dass das Peloton sicher ist, reißt man die Kamera, das Mikrofon und die Netzwerkgeräte raus. Und dann hat man letztlich ein langweiliges Fahrrad."

Die modernen Heimtrainer sind insbesondere in der Corona-Pandemie beliebt geworden, weil sie ein virtuelles Training mit anderen ermöglichen - für viele eine willkommene Abwechslung angesichts von Ausgangsbeschränkungen.

Laut der Zeitung "New York Times" trainierte der 78-jährige Biden in seinem Haus in Wilmington im Bundesstaat Delaware morgens mit Gewichten, einem Laufband und einem Peloton-Heimtrainer. Offen ist, wie sein Fitness-Programm fortan im Weißen Haus aussehen wird.

Laut einem früheren Bericht des US-Technikportals "The Verge" hatte bereits die frühere First Lady Michelle Obama einen Peloton-Heimtrainer im Weißen Haus. Demnach waren aus Sicherheitsgründen Kamera und Mikrofon entfernt worden.

(W.Uljanov--DTZ)

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