Deutsche Tageszeitung - Ausgang in der Slowakei nur noch mit negativem Corona-Test

Ausgang in der Slowakei nur noch mit negativem Corona-Test


Ausgang in der Slowakei nur noch mit negativem Corona-Test
Ausgang in der Slowakei nur noch mit negativem Corona-Test / Foto: ©

Die Menschen in der Slowakei dürfen seit Mittwoch nur noch mit einem negativen Corona-Test das Haus verlassen. Alle Menschen zwischen 15 und 65 Jahren müssen die Bestätigung eines negativen PCR- oder Antigen-Tests bei sich tragen, wenn sie hinausgehen - egal ob zum Arzt, zum Einkaufen oder zur Arbeit. Die neue Regelung gilt vorerst bis zum 7. Februar.

Textgröße ändern:

Die Polizei kündigte an, die Einhaltung der Regelung mit "stichprobenartigen, aber strikten" Kontrollen durchzusetzen. Bei Verstößen drohten hohe Bußgelder.

Das EU-Land Slowakei verfolgt bei der Bekämpfung des neuartigen Coronavirus eine eigene Strategie. Vergangene Woche fanden erneut Corona-Massentests statt; 2,5 Millionen der 5,4 Millionen Einwohner wurden auf das Virus getestet. Dabei wurden 30.000 Infektionen nachgewiesen. Kommenden Monat soll es in Gegenden mit hohen Infektionszahlen erneut Massentests geben.

Der slowakische Regierungschef Igor Matovic hatte am Dienstag gewarnt, angesichts von Lieferengpässen könne die Strategie gegen die Corona-Pandemie nicht allein im Impfen bestehen. "In diesem Tempo werden wir bis September brauchen, um 60 Prozent der Bevölkerung zu impfen", sagte er. Bislang wurden zwei Prozent der Bevölkerung gegen das neuartige Coronavirus geimpft, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte.

Die strikten Corona-Restriktionen stoßen bei slowakischen Bürgern auch auf Unmut. Massenproteste gegen die Maßnahmen gab es in dem Land aber bislang nicht. In der Slowakei wurden bisher 241.392 Corona-Infektionen nachgewiesen. 4361 Infizierte starben.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Todesfahrt bei CSD in Berlin - Mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger

Beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gerast und hat mindestens einen Menschen getötet. 16 weitere Menschen wurden nach Angaben von Polizei und Feuerwehr am Samstagabend im Tiergarten verletzt, drei von ihnen lebensgefährlich. Die Polizei fahndete unter "Hochdruck" mit einem Großaufgebot nach dem Täter oder den Tätern. Ein mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger sei identifiziert worden.

Mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger nach Angriff auf CSD identifiziert

Nach dem tödlichen Angriff beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist ein mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger identifiziert worden. Ein Polizeisprecher sagte in der Nacht zum Sonntag, ein Tatverdächtiger sei "identifiziert", aber noch nicht festgenommen worden. Der Verdächtige ist demnach "polizeibekannt als Angehöriger des islamistischen Milieus hier in Berlin".

Polizei: Mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger nach Angriff auf CSD identifiziert

Nach dem tödlichen Angriff beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist ein mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger identifiziert worden. Ein Polizeisprecher sagte in der Nacht zum Sonntag, ein Tatverdächtiger sei "identifiziert", aber noch nicht festgenommen worden. Er solle "Angehöriger des islamistischen Milieus" sein.

Fahrzeug rast bei CSD in Menschenmenge - Mindestens ein Toter

Beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gerast und hat mindestens einen Menschen getötet. 16 weitere Menschen wurden nach Angaben von Polizei und Feuerwehr am Samstagabend im Tiergarten verletzt, drei von ihnen lebensgefährlich. Die Polizei fahndete unter "Hochdruck" mit einem Großaufgebot nach dem Täter oder den Tätern.

Textgröße ändern: