Deutsche Tageszeitung - Städte und Gemeinden verbuchen 2020 Rekordeinnahmen bei Hundesteuer

Städte und Gemeinden verbuchen 2020 Rekordeinnahmen bei Hundesteuer


Städte und Gemeinden verbuchen 2020 Rekordeinnahmen bei Hundesteuer
Städte und Gemeinden verbuchen 2020 Rekordeinnahmen bei Hundesteuer / Foto: ©

Die Städte und Gemeinden haben im Corona-Jahr 2020 Rekordeinnahmen bei der Hundesteuer verbucht. In die öffentlichen Kassen flossen in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres rund 331 Millionen Euro aus der Hundesteuer, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Das bedeutete ein Plus von zweieinhalb Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Textgröße ändern:

Die Einnahmen aus der Hundesteuer stiegenin den vergangenen Jahren kontinuierlich. Im Jahr 2019 verbuchten Städte und Gemeinden insgesamt 370 Millionen Euro. Das waren drei Prozent mehr als im Vorjahr und sogar 50 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor. 2009 hatte die Hundesteuer den öffentlichen Haushalten noch 248 Millionen Euro eingebracht.

Bei der Hundesteuer handelt es sich um eine Gemeindesteuer, deren Höhe die jeweilige Kommune bestimmt. Vielerorts hängt der Betrag, den die Hundebesitzer entrichten müssen, auch von der Zahl der Vierbeiner im Haushalt oder von der Hunderasse ab. Den Statistikern zufolge bedeuten höhere Steuereinnahmen daher nicht zwangsläufig, dass auch die Zahl der vierbeinigen Haustiere stieg.

Allerdings berichtete unter anderem der Deutsche Tierschutzbund von einem "Haustierboom" im Corona-Jahr 2020. Dabei nahm aber auch der illegale Welpenhandel zu.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Mutmaßlicher CSD-Angreifer in Berlin von Polizei erschossen - Bundesanwaltschaft ermittelt weiter

Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag beim Berliner Christopher Street Days (CSD) ist der Tatverdächtige bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Der Gesuchte sei am Sonntag gegen 18.00 Uhr in einer Gartenkolonie im West-Berliner Bezirk Spandau lokalisiert worden, teilte die Polizei der Bundeshauptstadt mit. "Nach derzeitigem Kenntnisstand soll der 21-Jährige die eingesetzten Spezialeinsatzkräfte mit einer Stichwaffe angegriffen haben, woraufhin diese von der Schusswaffe Gebrauch machten."

Mutmaßlicher CSD-Angreifer in Berlin von Polizei erschossen - Bundesanwaltschaft übernimmt

Nach dem Anschlag am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) ist der mutmaßliche Angreifer bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Der Tatverdächtige sei am Sonntag gegen 18.00 Uhr in einer Kleingartenanlage im Bezirk Spandau gestorben, teilte die Polizei in der Bundeshauptstadt mit. Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft bestätigte den tödlichen Einsatz und teilte mit, dass die Behörde die Ermittlungen übernommen habe.

Waldbrand an italienischer Adriaküste: Hunderte Menschen mit Schiffen evakuiert

Nach der Ausbreitung eines Waldbrands an der südlichen Adriaküste sind in Italien hunderte Menschen mit Schiffen in Sicherheit gebracht worden. Insgesamt seien am Sonntag mehr als 400 Touristen und Strandbesucher "über den Seeweg" evakuiert worden, erklärte die Küstenwache in Onlinediensten. Dies sei die "einzig machbare Evakuierungsroute" gewesen.

Berliner Polizei: Mutmaßlicher CSD-Angreifer bei Einsatz erschossen

Der mutmaßliche Angreifer auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Der Tatverdächtige sei am Sonntag gegen 18.00 Uhr in einer Kleingartenanlage im Berliner Bezirk Spandau lokalisiert worden, teilte die Polizei der Bundeshauptstadt im Kurzbotschaftendienst X mit. "Nach bisherigen Erkenntnissen soll er mit einer Stichwaffe auf unsere Einsatzkräfte zugelaufen sein, daraufhin kam es zum polizeilichen Schusswaffengebrauch durch unser SEK Berlin."

Textgröße ändern: