Deutsche Tageszeitung - Anwohner kehren nach Wassereinbruch in Berliner Baugrube teils in Wohnungen zurück

Anwohner kehren nach Wassereinbruch in Berliner Baugrube teils in Wohnungen zurück


Anwohner kehren nach Wassereinbruch in Berliner Baugrube teils in Wohnungen zurück
Anwohner kehren nach Wassereinbruch in Berliner Baugrube teils in Wohnungen zurück / Foto: ©

Seit Dienstagmorgen dürfen die Bewohner mehrerer nach einem Wassereinbruch in eine Baugrube evakuierten Berliner Häuser teilweise in ihre Wohnungen zurückkehren. In der Nacht sei intensiv an Abstützmaßnahmen für die einsturzgefährdeten Häuser gearbeitet worden, erklärte das zuständige Bezirksamt. Aus Sicherheitsgründen würde aber zunächst nur ein Teil der Straße für die Anwohner freigegeben. Am Dienstagmorgen begann das Technische Hilfswerk (THW) damit, das neben der Baugrube stehende Haus mit Balken abzustützen.

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In der Nacht zum Montag hatten die Bewohner von 18 Häusern im Stadtteil Köpenick bei eisigen Temperaturen ihre Wohnungen verlassen müssen. Grund war ein Wassereinbruch in einer Baugrube, der zu Rissen in einem neben der Baustelle stehenden Wohnhaus führte. Nach THW-Angaben bestand für das Haus Einsturzgefahr.

Die anderen 17 Häuser wurden laut Polizei auf Anweisung eines Statikers evakuiert, weil ein Bruch von Gas-, Wasser-, Strom- und Fernwärmeleitungen befürchtet wurde. Insgesamt waren rund 300 Wohnungen betroffen. Die Stromversorgung konnte in der Nacht zum Dienstag in den meisten Häusern wiederhergestellt werden.

Nach Angaben des Bezirksamts hatte die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz den Bauherrn bereits im Januar aufgefordert, die Baugrube zu verfüllen. Eine erforderliche Genehmigung lag nicht vor. Grund für den Wassereinbruch war demnach das Bersten eines Hydranten durch das "grob fahrlässige Befahren des Bürgersteigs mit schweren Kettenfahrzeugen durch die Baufirma", erklärte das Bezirksamt.

(W.Budayev--DTZ)

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