Deutsche Tageszeitung - Helena Zengel auch für Preis der US-Schauspielergewerkschaft nominiert

Helena Zengel auch für Preis der US-Schauspielergewerkschaft nominiert


Helena Zengel auch für Preis der US-Schauspielergewerkschaft nominiert
Helena Zengel auch für Preis der US-Schauspielergewerkschaft nominiert / Foto: ©

Die zwölfjährige deutsche Schauspielerin Helena Zengel steht in der Endauswahl für zwei Filmpreise in den USA. Nachdem sie für ihre Rolle in "Neues aus der Welt" bereits für einen Golden Globe als beste Nebendarstellerin nominiert wurde, ist sie jetzt auch in das Finalrennen um einen Preis der US-Schauspielergewerkschaft Screen Actors Guild (SAG) geschickt worden.

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Zengel hat im Rennen um den SAG-Preis für die beste weibliche Nebendarstellerin allerdings starke Konkurrenz: Dies sind Glenn Close ("Hillbilly Elegy"), Olivia Coleman ("The Father"), Maria Bakalowa ("Borat 2") und Yuh-Jung Youn ("Minari").

Die SAG-Preise gelten mehr noch als die Golden Globes als wichtiger Indikator für die Oscars. Die Schauspielergewerkschaft hat rund 10.000 Mitglieder. Die Darstellerinnen und Darsteller stellen die größte Berufsgruppe innerhalb der US-Filmakademie dar, die über die Vergabe der Oscars entscheidet. Die ursprünglich für den 28. Februar geplante Oscar-Verleihung wurde wegen der Corona-Pandemie auf den 25. April verschoben.

Zengel spielt in "Neues aus der Welt" an der Seite von Superstar Tom Hanks. In dem Western stellt sie ein Waisenkind dar, das beim Indianervolk der Kiowa aufgewachsen ist. In Deutschland ist die Zwölfjährige vor allem durch das Drama "Systemsprenger" bekannt, in dem sie ein verhaltensauffälliges Mädchen verkörpert. Zengel erhielt dafür im vergangenen Jahr den deutschen Filmpreis Lola als beste weibliche Hauptdarstellerin.

(W.Budayev--DTZ)

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