Deutsche Tageszeitung - Polizei entdeckt auf zwei Weiden offenbar zusammengestohlene Schafherden

Polizei entdeckt auf zwei Weiden offenbar zusammengestohlene Schafherden


Polizei entdeckt auf zwei Weiden offenbar zusammengestohlene Schafherden
Polizei entdeckt auf zwei Weiden offenbar zusammengestohlene Schafherden / Foto: ©

Ein 26-Jähriger aus Kassel soll sich im vergangenen Jahr in Nordhessen zwei Schafherden zusammengestohlen haben. Nach intensiven Ermittlungen entdeckte die Polizei jetzt rund hundert Schafe und Lämmer auf zwei Weiden in der Nähe von Marsberg in Nordrhein-Westfalen und Niestetal in Hessen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag in Kassel mitteilten.

Textgröße ändern:

Der 26-Jährige soll demnach von Weiden in den nordhessischen Landkreisen Kassel, Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg nicht nur Schafe, sondern auch Zäune, Weidezaungeräte und Ohrmarken gestohlen und damit gehandelt haben. 31 der nun aufgefundenen Tiere konnten die Ermittler bereits zwei entsprechenden Diebstählen vom vergangenen November zuordnen.

Auf die Spur des mutmaßlichen Schafdiebs kam die Polizei in Hessen und im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis durch Hinweise von bestohlenen Schafbesitzern und weiteren Zeugen. Sie hatten unter anderem mutmaßlich gestohlene Weidezäune auf einem Kleinanzeigenportal im Internet entdeckt und die Ermittler darüber informiert. Der Tatverdächtige schweigt zu den Vorwürfen, die Ermittlungen dauern an.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Datenschutzbeauftragte: Durch Geheimdienstreform drohen Grundrechtseinschränkungen

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Louisa Specht-Riemenschneider, sieht durch die von der Regierung geplante Geheimdienstreform massive Risiken für Bürgerrechte. "Aus meiner Sicht gibt es inakzeptable Einschränkungen der Grundrechte", sagte sie der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Nachrichtendienste sollten "nicht handeln und eingreifen dürfen wie eine Polizei", gab sie zu bedenken.

Magyar-Partei wählt erstmals Verfassungsrichter - Amnesty: Verfahren "wie unter Orban"

Erstmals seit der Amtsübernahme von Peter Magyar als Ministerpräsident hat das ungarische Parlament einen neuen Verfassungsrichter gewählt. Der Universitätsprofessor Pal Sonnevend erhielt am Montag 138 Ja-Stimmen in dem 199 Abgeordnete umfassenden Parlament, sechs Parlamentarier stimmten gegen ihn. Die früheren Regierungsparteien Fidesz und KDNP boykottierten die Abstimmung. Sonnevend löst Csaba Hende ab, der als Vertrauter des früheren Regierungschefs Viktor Orban galt.

Trompete von US-Armee bei Trauerfeier auf hessischem Friedhof gestohlen

Unbekannte haben auf einem Friedhof im hessischen Hanau eine Trompete der US-Armee gestohlen. Das Instrument sollte am Freitagvormittag bei einer Bestattung eines ehemaligen US-Soldaten gespielt werden, wie die Polizei am Montag in Offenbach mitteilte.

Schleswig-Holstein: Bauarbeiter bei Erdarbeiten an Einfamilienhaus tödlich verletzt

In Schleswig-Holstein ist ein Bauarbeiter bei Erdarbeiten an einem Einfamilienhaus tödlich verletzt worden. Der 46-Jährige war am Sonntagvormittag in Leezen unter einem Treppenaufgang zu einem Hauseingang beschäftigt, als sich ein massives Stahlbetonteil löste und auf den Mann herabstürzte, wie die Polizei in Bad Segeberg und die Staatsanwaltschaft Kiel am Montag mitteilten.

Textgröße ändern: