Deutsche Tageszeitung - Boliviens Behörden ermitteln wegen mutmaßlicher Vergiftung von 35 Andenkondoren

Boliviens Behörden ermitteln wegen mutmaßlicher Vergiftung von 35 Andenkondoren


Boliviens Behörden ermitteln wegen mutmaßlicher Vergiftung von 35 Andenkondoren
Boliviens Behörden ermitteln wegen mutmaßlicher Vergiftung von 35 Andenkondoren / Foto: ©

Die Umweltbehörden in Bolivien haben Ermittlungen wegen der mutmaßlichen Vergiftung von 35 Andenkondoren angekündigt. Die Kadaver der riesigen Vögel seien in der ländlichen Gemeinde Laderas Norte im südlichen Bezirk Tarija entdeckt worden, erklärten die Behörden am Sonntag. Unklar sei, ob die gefährdete Art gezielt getötet wurde.

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"Es ist eine Tat, die uns schmerzt. In diesem Bezirk leben Kondore und koexistieren mit den Gemeinden ohne jedes Problem", sagte der Gouverneur von Tarija, Adrian Oliva. Es bestehe die Möglichkeit, dass die Vögel nur zufällig Opfer wurden, da sie Aasfresser sind, sagte der Biologe Diego Mendez.

Der Andenkondor (Vultur gryphus) hat eine Flügelspannweite von 3,5 Metern und ist damit einer der größten fliegenden Vögel der Erde. Weltweit gibt es etwa 6700 Kondore, die Zahl ist rückläufig.

(A.Nikiforov--DTZ)

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