Deutsche Tageszeitung - Polizisten entdecken mehr als 2000 Patronen in Haus von 80-Jährigem

Polizisten entdecken mehr als 2000 Patronen in Haus von 80-Jährigem


Polizisten entdecken mehr als 2000 Patronen in Haus von 80-Jährigem
Polizisten entdecken mehr als 2000 Patronen in Haus von 80-Jährigem / Foto: ©

Bei einem Notarzteinsatz im Haus eines 80-Jährigen in Lübeck haben Polizisten zufällig mehr als 2000 scharfe Patronen gefunden. Wie die Beamten in der schleswig-holsteinischen Stadt am Montag mitteilten, lag die Pistolen- und Gewehrmunition ungesichert in einem Zimmer des Hauses. Die Polizei beschlagnahmte die Patronen und leitete Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

Textgröße ändern:

Laut Polizei handelte es sich eigentlich um einen Hilfseinsatz für den erkrankten 80-Jährigen, der sich in seinem Haus in hilfloser Lage befand. Die Feuerwehr brach die Haustür auf, um Rettungsdienst und Notarzt Zugang zu verschaffen. Deshalb war auch die Polizei vor Ort. Während der Suche nach dem Erkrankten fanden Beamte dann die Patronen. Der Mann war demnach legal im Besitz von Waffen. Die Munition muss aber sicher gelagert werden.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Dieselgate: Renault muss sich in Frankreich wegen Betrugs vor Gericht verantworten

Im Zusammenhang mit dem Dieselskandal muss sich der französische Autohersteller Renault in Frankreich wegen mutmaßlichen Betrugs vor Gericht verantworten. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, Vorrichtungen in seinen Dieselfahrzeugen eingebaut zu haben, die zur Umgehung von Abgasvorschriften dienten, wie die Staatsanwaltschaft am Montag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Die erste Anhörung in dem Fall ist für April 2027 angesetzt. Renault weist die Vorwürfe zurück.

Datenschutzbeauftragte: Durch Geheimdienstreform drohen Grundrechtseinschränkungen

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Louisa Specht-Riemenschneider, sieht durch die von der Regierung geplante Geheimdienstreform massive Risiken für Bürgerrechte. "Aus meiner Sicht gibt es inakzeptable Einschränkungen der Grundrechte", sagte sie der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Nachrichtendienste sollten "nicht handeln und eingreifen dürfen wie eine Polizei", gab sie zu bedenken.

Magyar-Partei wählt erstmals Verfassungsrichter - Amnesty: Verfahren "wie unter Orban"

Erstmals seit der Amtsübernahme von Peter Magyar als Ministerpräsident hat das ungarische Parlament einen neuen Verfassungsrichter gewählt. Der Universitätsprofessor Pal Sonnevend erhielt am Montag 138 Ja-Stimmen in dem 199 Abgeordnete umfassenden Parlament, sechs Parlamentarier stimmten gegen ihn. Die früheren Regierungsparteien Fidesz und KDNP boykottierten die Abstimmung. Sonnevend löst Csaba Hende ab, der als Vertrauter des früheren Regierungschefs Viktor Orban galt.

Trompete von US-Armee bei Trauerfeier auf hessischem Friedhof gestohlen

Unbekannte haben auf einem Friedhof im hessischen Hanau eine Trompete der US-Armee gestohlen. Das Instrument sollte am Freitagvormittag bei einer Bestattung eines ehemaligen US-Soldaten gespielt werden, wie die Polizei am Montag in Offenbach mitteilte.

Textgröße ändern: