Deutsche Tageszeitung - Britische Prinzessin Eugenie bringt Sohn zur Welt

Britische Prinzessin Eugenie bringt Sohn zur Welt


Britische Prinzessin Eugenie bringt Sohn zur Welt
Britische Prinzessin Eugenie bringt Sohn zur Welt / Foto: ©

Die britische Prinzessin Eugenie ist Mutter eines Jungen geworden. Die 30-Jährige und das Baby seien "wohlauf", teilte der Buckingham-Palast am Dienstag in London mit. Vater Jack Brooksbank sei bei der Geburt im privaten Portland Hospital in London dabei gewesen. Es ist das erste Kind des Paares. Königin Elizabeth II., ihr Mann Philip und Eugenies Eltern, Prinz Andrew und dessen Ex-Frau Sarah Ferguson, seien "hoch erfreut".

Textgröße ändern:

Der Name des Neugeborenen, der auf Rang elf der britischen Thronfolge steht, ist noch nicht bekannt. Für Eugenies Vater Prinz Andrew ist es das erste Enkelkind, für Königin Elizabeth aber bereits das neunte Urenkelkind.

Ihr Enkel William hat mit seiner Frau Kate drei Kinder: George, Charlotte und Louis. Sein Bruder Harry und dessen Frau Meghan haben einen Sohn, den fast zwei Jahre alten Archie. Zara Tindall, die Tochter von Prinzessin Anne, hat zwei Töchter ebenso wie ihr Bruder Peter Philips.

Eugenie und Jack Brooksbank hatten im Oktober 2018 auf Schloss Windsor eine imposante Hochzeit gefeiert. Eugenies ältere Schwester Beatrice vermählte sich im vergangenen Jahr mit dem italienischen Geschäftsmann Edoardo Mapellli Mozzi. Die Schwestern stehen auf Platz neun und zehn der britischen Thronfolge.

Prinz Andrew, der zweitgeborene Sohn der Queen, zog sich 2019 nach heftiger Kritik an seiner Freundschaft mit dem inzwischen gestorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein aus der Öffentlichkeit zurück. Öffentliche Funktionen als Mitglied des britischen Königshauses hat er keine mehr inne. Dem Prinzen wurde vorgeworfen, 2001 Sex mit einer damals 17-Jährigen gehabt zu haben, die von Epstein dazu gezwungen worden sein soll. Der Prinz bestreitet das.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Behörden: Waldbrandsituation im Südwesten Frankreichs "stabil"

Die Waldbrandsituation im Südwesten Frankreichs ist nach Angaben der Behörden nach einer "ruhigen" Nacht am Dienstagmorgen "stabil". Mehrere nächtliche Brandentwicklungen nördlich von Le Porge und nördlich von Cap-Ferret konnten "dank des Einsatzes der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden", erklärte die zuständige Präfektur in der Gironde. Die durch das Feuer vernichtete Fläche habe sich nicht vergrößert.

Taiwan: Nvidia-Mitarbeiter nach Ermittlungen wegen Chip-Schmuggels festgenommen

Die Behörden in Taiwan haben einen Mitarbeiter des US-Technologieriesen Nvidia im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen des Schmuggels von Chips für Künstliche Intelligenz (KI) nach China festgenommen. Der Mann werde unter anderem der "Fälschung von Geschäftsdokumenten nach dem Strafgesetzbuch" verdächtigt, teilte die Bezirksstaatsanwaltschaft von Keelung am Dienstag mit, ohne Nvidia zu erwähnen. Aus mit dem Fall vertrauen Kreisen erfuhr die Nachrichtenagentur AFP, dass der Verdächtige für Nvidia arbeitet.

Dieselgate: Renault muss sich in Frankreich wegen Betrugs vor Gericht verantworten

Im Zusammenhang mit dem Dieselskandal muss sich der französische Autohersteller Renault in Frankreich wegen mutmaßlichen Betrugs vor Gericht verantworten. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, Vorrichtungen in seinen Dieselfahrzeugen eingebaut zu haben, die zur Umgehung von Abgasvorschriften dienten, wie die Staatsanwaltschaft am Montag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Die erste Anhörung in dem Fall ist für April 2027 angesetzt. Renault weist die Vorwürfe zurück.

Datenschutzbeauftragte: Durch Geheimdienstreform drohen Grundrechtseinschränkungen

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Louisa Specht-Riemenschneider, sieht durch die von der Regierung geplante Geheimdienstreform massive Risiken für Bürgerrechte. "Aus meiner Sicht gibt es inakzeptable Einschränkungen der Grundrechte", sagte sie der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Nachrichtendienste sollten "nicht handeln und eingreifen dürfen wie eine Polizei", gab sie zu bedenken.

Textgröße ändern: