Deutsche Tageszeitung - EU-Arzneimittelbehörde fordert von Herstellern Daten über Impfschutz bei Mutanten

EU-Arzneimittelbehörde fordert von Herstellern Daten über Impfschutz bei Mutanten


EU-Arzneimittelbehörde fordert von Herstellern Daten über Impfschutz bei Mutanten
EU-Arzneimittelbehörde fordert von Herstellern Daten über Impfschutz bei Mutanten / Foto: ©

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat die Impfstoffhersteller aufgefordert, Daten über den Schutz ihrer Vakzine vor Corona-Mutanten zu übermitteln. Die EMA "entwickelt einen Leitfaden für Hersteller, die Änderungen an den bestehenden Covid-19-Impfstoffen planen, um die neuen Virusvarianten zu bekämpfen", gab die Agentur mit Sitz im niederländischen Amsterdam am Mittwoch bekannt. Weltweit steigt derzeit die Angst vor der starken Ausbreitung von Mutanten, die infektiöser sind als das bisherige Virus und möglicherweise nicht auf Impfungen ansprechen.

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Die EMA forderte nach eigenen Angaben alle Impfstoffentwickler auf, "zu untersuchen, ob ihr Impfstoff Schutz gegen neue Varianten bieten kann". Dies schließe die Mutanten ein, die in Großbritannien, Südafrika und Brasilien entdeckt wurden, hieß es in einer Erklärung.

Die EMA hat bisher drei Corona-Impfstoffe in der Europäischen Union zugelassen: Die Vakzine von Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca. Laut einer Studie schützt die Impfung von Astrazeneca nicht umfassend gegen die in Südafrika entdeckte Corona-Mutante, weshalb das Land seine Impfkampagne mit dem Wirkstoff verschob. Nach Unternehmensangaben sollen die Vakzine von Biontech/Pfizer und Moderna hingegen auch gegen die neuen Varianten wirken.

(W.Budayev--DTZ)

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