Deutsche Tageszeitung - Helfer starten Bohrung zur Rettung Verschütteter im indischen Himalaya-Gebiet

Helfer starten Bohrung zur Rettung Verschütteter im indischen Himalaya-Gebiet


Helfer starten Bohrung zur Rettung Verschütteter im indischen Himalaya-Gebiet
Helfer starten Bohrung zur Rettung Verschütteter im indischen Himalaya-Gebiet / Foto: ©

Vier Tage nach der offenbar durch einen Gletscherabbruch ausgelösten Sturzflut im indischen Teil des Himalaya haben Helfer mit der Bohrung eines Schachts begonnen, um dutzende in einem Tunnel verschüttete Menschen zu befreien. Die Helfer wollten versuchen, durch eine vertikale Bohrung Zugang zu einem Seiten-Tunnel zu bekommen und von dort aus in den durch Tonnen von Geröll und Schlamm versperrten Tunnel zu gelangen, sagte ein Sprecher der Rettungskräfte am Donnerstag der "Times of India".

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In dem zu einem Kraftwerk gehörenden Tunnel werden zwischen 25 und 35 Arbeiter vermutet. Von ihnen gibt es bisher kein Lebenszeichen. Angehörige und Rettungskräfte hoffen dennoch, dass sie das Unglück überlebt haben.

Nach dem Abbruch des Gletschers im indischen Teil des Himalaya-Gebirges war am Sonntag der Dhauliganga-Fluss zu einer Sturzflut angeschwollen. Die Wassermassen rissen Brücken und Straßenabschnitte mit. Zwei Kraftwerke wurden unter den Fluten und Gesteinsmassen begraben. bislang wurden 34 Todesopfer geborgen, mehr als 170 Menschen werden noch vermisst.

(N.Loginovsky--DTZ)

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