Deutsche Tageszeitung - Missbrauchs-Verfahren gegen Chef von Frankreichs Filmförderfonds

Missbrauchs-Verfahren gegen Chef von Frankreichs Filmförderfonds


Missbrauchs-Verfahren gegen Chef von Frankreichs Filmförderfonds
Missbrauchs-Verfahren gegen Chef von Frankreichs Filmförderfonds / Foto: ©

Die französische Justiz hat ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Nötigung gegen den Vorsitzenden des nationalen Filmförderfonds CNC, Dominique Boutonnat, eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft des Pariser Vororts Nanterre legt dem 51-Jährigen "versuchte Vergewaltigung" zur Last. Sein 22-jähriger Patensohn hatte nach einem gemeinsamen Urlaub in Griechenland im vergangenen Sommer gegen ihn Anzeige erstattet.

Textgröße ändern:

Boutonnat bestreitet die Vorwürfe. Sein Anwalt sprach von "überstürzten" Ermittlungen ohne jede Gegenüberstellung seines Mandanten mit dem mutmaßlichen Opfer. Der Film- und Fernsehproduzent Boutonnat steht seit Juli 2019 an der Spitze des Förderfonds.

In Frankreich waren seit Jahresbeginn eine Reihe ähnlicher Vorwürfe gegen männliche Vertreter aus Filmbranche und Wissenschaft laut geworden.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Mindestens ein Toter bei Erdbeben in Japan - Angst um Verschüttete in Einkaufszentrum

Bei einem schweren Erdbeben im Südwesten Japans ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Dutzende weitere Menschen wurden am Dienstag nach dem Einsturz einer Etage eines Einkaufszentrums der Stadt Kashima vermisst, wie japanische Medien berichteten. Der Sender TBS berichtete, es könnte dort eine "beträchtliche Zahl" von Toten geben. Bei dem Beben wurden außerdem mehr als hundert Menschen verletzt. Häuser, Straßen und Brücken stürzten ein, das komplette Ausmaß der Schäden war noch nicht ersichtlich.

Nach Besitz von Kinderpornos: Mann darf erkennungsdienstlich behandelt werden

Zur Vorbeugung weiterer Straftaten darf ein wegen Besitzes von Kinderpornos verurteilter Mann laut einem Gerichtsurteil erkennungsdienstlich behandelt werden. Die polizeiliche Anordnung unter anderem zur Abnahme von Fingerabdrücken und Anfertigung von Lichtbildern war rechtmäßig, wie das Verwaltungsgericht in Neustadt an der Weinstraße in Rheinland-Pfalz am Dienstag mitteilte. Der Mann war im November 2024 wegen Besitzes von Kinder- und Jugendpornografie rechtskräftig verurteilt worden.

BGH: Lebenslange Haftstrafe wegen Mordes bei Drogenübergabe in München rechtskräftig

Nach einem tödlichen Streit während einer Drogenübergabe in München hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Verurteilung eines 22-Jährigen für rechtskräftig erklärt. Wie der BGH am Dienstag in Karlsruhe mitteilte, wurde die Revision des Angeklagten weitgehend zurückgewiesen. Der Mann war vom Landgericht München I im Oktober wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Erdbeben in Japan: Medien berichten über Tote in beschädigtem Einkaufszentrum

Bei dem schweren Erdbeben in Japan ist in einem Einkaufszentrum der Stadt Kashima einem Bericht des Senders TBS zufolge eine "beträchtliche Zahl" von Menschen ums Leben gekommen. Mindestens ein Mensch starb zudem in den Trümmern eines eingestürzten Hauses, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Dienstag berichtete. Das Erdbeben der Stärke 7,1 hatte am Dienstagnachmittag (Ortszeit) die Region im Südwesten Japans erschüttert.

Textgröße ändern: