Deutsche Tageszeitung - Mindestens 37 Tote bei Busunfall in Zentralindien

Mindestens 37 Tote bei Busunfall in Zentralindien


Mindestens 37 Tote bei Busunfall in Zentralindien
Mindestens 37 Tote bei Busunfall in Zentralindien / Foto: ©

Beim Sturz eines Busses in einen Kanal sind im zentralindischen Bundesstaat Madhya Pradesh mindestens 37 Menschen ums Leben gekommen. Der Bus mit mehr als 50 Insassen sei Dienstagfrüh in der Nähe des Dorfes Satna ins Schleudern geraten und in den Kanal gestürzt, sagte Dharamveer Singh von der örtlichen Polizei. Der Such- und Rettungseinsatz sei noch nicht abgeschlossen.

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Örtlichen Medien zufolge konnten sich sieben Menschen, darunter der Busfahrer, aus eigener Kraft aus dem Wasser retten. Um den Rettungseinsatz für die übrigen Insassen zu erleichtern, unterbrachen die Behörden demnach die Wasserzufuhr in den Kanal. Der Bus sei komplett mit Wasser vollgelaufen und es habe drei Stunden gedauert, ihn aus dem Kanal zu ziehen, berichtete die "Times of India".

Nach Angaben von Indiens Regierungschef Narendra Modi sollen die Familien der Todesopfer eweils 200.000 Rupien (2270 Euro) Entschädigung erhalten. "Der ganze Bundesstaat steht an der Seite der betroffenen Menschen", sagte der Regierungschef von Madhya Pradesh, Shivraj Singh Chouhan, in einer Videobotschaft.

Die Unfallursache war zunächst unklar. In Indien befinden sich viele Straßen in einem schlechten Zustand. 2019 starben nach Behördenangaben mehr als 150.000 Menschen bei den rund 500.000 Verkehrsunfällen im Land. Das sind 410 Verkehrstote pro Tag oder 17 pro Stunde. Indiens Verkehrsminister Nitin Gadkari kündigte unlängst an, die Regierung wolle die Zahl der jährlichen Verkehrstoten bis 2025 halbieren.

(O.Tatarinov--DTZ)

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