Deutsche Tageszeitung - Brasilien überschreitet Schwelle von zehn Millionen Corona-Infektionen

Brasilien überschreitet Schwelle von zehn Millionen Corona-Infektionen


Brasilien überschreitet Schwelle von zehn Millionen Corona-Infektionen
Brasilien überschreitet Schwelle von zehn Millionen Corona-Infektionen / Foto: ©

Die Zahl der verzeichneten Corona-Infektionen in Brasilien seit Beginn der Pandemie hat die Schwelle von zehn Millionen Fällen überschritten. Wie die Behörden am Donnerstag mitteilten, wurden innerhalb eines Tages 51.800 Neuinfektionen registriert. Die Gesamtzahl der Ansteckungsfälle wuchs damit auf 10.030.000. Brasilien ist nach den USA und Indien das dritte Land weltweit mit mehr als zehn Millionen Infektionsfällen.

Textgröße ändern:

Bei der Zahl der Corona-Toten liegt Brasilien hinter den USA weltweit an zweiter Stelle. Am Donnerstag wurden 1367 Todesfälle binnen eines Tages im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gezählt. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf mehr als 243.400.

Brasiliens rechtsextremer Staatschef Jair Bolsonaro steht wegen seines Corona-Krisenmanagements in der Kritik. Die Impfungen im bevölkerungsreichsten lateinamerikanischen Land begannen erst Mitte Januar und damit deutlich später als in den USA, Europa oder anderen lateinamerikanischen Ländern.

Auch gibt es Lieferengpässe bei den Corona-Impfdosen in Brasilien. Deshalb hatte die Millionenmetropole Rio de Janeiro in dieser Woche ihre Impfkampagne vorübergehend einstellen müssen. Bolsonaro hat die Gefahr durch das Coronavirus in der Vergangenheit immer wieder verharmlost.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Verheerende Sturzflut: Mindestens 160 Tote und hunderte Vermisste in Nepal und Tibet

Verheerende Sturzflut in Nepal: Bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen sind in dem Himalaya-Staat am Mittwoch mindestens 157 Menschen ums Leben gekommen. Zusammen mit von den chinesischen Behörden gemeldeten drei Toten im an Nepal angrenzenden Tibet starben mindestens 160 Menschen infolge der Katastrophe. Mehrere hundert Menschen wurden noch vermisst, darunter zahlreiche Ausländer.

Zahl der Toten nach Überschwemmungen in Nepal steigt auf 157

Nach den verheerenden Überschwemmungen in Nepal ist die Zahl der Toten auf mindestens 157 gestiegen. Dies teilte die Polizei des Himalaya-Staats am Mittwoch mit. In einer vorherigen Zwischenbilanz hatte sie die Zahl der Todesopfer mit 95 angegeben. Zusammen mit von den chinesischen Behörden gemeldeten drei Toten in Tibet kamen damit mindestens 160 Menschen infolge des Unwetters ums Leben.

Protest gegen fremdenfeindliche Gewalt: Salif Keita sagt Konzerte in Südafrika ab

Aus Protest gegen die fremdenfeindliche Gewalt in Südafrika hat der malische Musiker Salif Keita alle seine bevorstehenden Konzerte in dem Land abgesagt. Er treffe die Entscheidung "schweren Herzens", erklärte der international bekannte Sänger und Songschreiber im Onlinenetzwerk Facebook. Er könne die Berichte über fremdenfeindliche Gewalt gegen "unseren afrikanischen Brüdern und Schwestern" aber nicht ignorieren. Seine Managerin bestätigte Keitas Entscheidung am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Mehr als 90 Tote bei Überschwemmungen in Nepal - Hunderte Touristen vermisst

Bei verheerenden Überschwemmungen in Nepal sind mehr als 90 Menschen getötet worden, hunderte Touristen werden zudem vermisst. Bislang seien 95 Tote geborgen worden, sagte Polizeisprecher Abi Narayan Kafle am Mittwoch. Die Tourismusbehörde sprach von 403 vermissten Touristen, darunter 341 Ausländer. Dem Auswärtigen Amt in Berlin lagen zunächst keine Erkenntnisse über betroffene Deutsche vor. Chinesische Staatsmedien berichteten über einen Erdrutsch im chinesisch-nepalesischen Grenzgebiet mit mindestens drei Toten.

Textgröße ändern: