Deutsche Tageszeitung - Teurer Tropfen: Cognac für 46.000 Euro versteigert

Teurer Tropfen: Cognac für 46.000 Euro versteigert


Teurer Tropfen: Cognac für 46.000 Euro versteigert
Teurer Tropfen: Cognac für 46.000 Euro versteigert / Foto: ©

Es ist ein besonders teurer Tropfen: Ein Cognac von 1777 ist im Internet für 40.500 britische Pfund (rund 46.000 Euro) versteigert worden. Damit kann die Flasche Weinbrand nach Angaben der Plattform WhiskyAuction.com vom Freitag als eine der teuersten der Welt gelten.

Textgröße ändern:

Der Cognac wurde demnach in Frankreich unter der Regentschaft von König Ludwig XVI. destilliert, der im Revolutionsjahr 1793 hingerichtet wurde. Der edle Tropfen wurde mehr als hundert Jahre in Eichenfässern aufbewahrt und erst 1936 in Flaschen abgefüllt.

Der Cognac gehörte zur Sammlung des französischen Weinhändlers Jacques Hardy, der 2006 verstarb. Auch fünf weitere Flaschen aus seiner Sammlung wurden bei der Auktion versteigert und erzielten zusammen rund 56.500 Euro. Sie wurden zwischen 1802 und 1914 hergestellt - was ihren vergleichsweise günstigen Preis erklärt.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Schülerproteste in Frankreich: Mehr als 5000 Festnahmen seit Montag

Bei den landesweiten Schülerprotesten in Frankreich sind nach Angaben der Regierung seit Montag mehr als 5000 Menschen festgenommen worden. Innenminister Laurent Nuñez sagte am Freitagabend im Sender TF1, allein am Freitag habe es 1747 Festnahmen gegeben. "Es gab Ausschreitungen in der Nähe von 158 Einrichtungen: Wurfgeschosse, Angriffe auf Ordnungskräfte, Lehrkräfte, Journalisten, Passanten."

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Textgröße ändern: