Deutsche Tageszeitung - Dutzende gestrandete Grindwale verenden an der Küste Indonesiens

Dutzende gestrandete Grindwale verenden an der Küste Indonesiens


Dutzende gestrandete Grindwale verenden an der Küste Indonesiens
Dutzende gestrandete Grindwale verenden an der Küste Indonesiens / Foto: ©

An der Küste der indonesischen Insel Madura sind 46 gestrandete Wale verendet. Nur drei der Kurzflossen-Grindwale konnten gerettet und ins Meer entlassen werden, wie die Behörden am Freitag mitteilten. Die Meeressäuger waren am Donnerstag an einem Strand der Insel entdeckt worden. Behördenvertreter und Freiwillige versuchten, die Tiere mit Planen und bloßen Händen ins offene Meer zurück zu bugsieren.

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Zahlreiche Menschen verfolgten die Rettungsaktion, machten Fotos und berührten die Wale. Schlussendlich überlebten nur drei der bis zu fünf Meter langen Wale den Rettungsversuch. Die Behörden nahmen Proben der Kadaver, um die Todesursache zu ermitteln.

Die Gegend ist wegen starker Strömungen, die die Tiere zu nahe an Land spülen können, nicht ungefährlich. Auch die Meeresverschmutzung rund um das südostasiatische Inselarchipel stellt eine Gefahr für die Meeressäuger dar. 2018 wurde an der indonesischen Küste ein toter Pottwal mit mehr als 100 Plastikbechern und 25 Plastiktüten im Magen gefunden.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

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