Deutsche Tageszeitung - Tierpfleger in Spanien von Elefantin getötet

Tierpfleger in Spanien von Elefantin getötet


Tierpfleger in Spanien von Elefantin getötet
Tierpfleger in Spanien von Elefantin getötet / Foto: ©

Ein Tierpfleger in Spanien ist von einer Elefantin tödlich verletzt worden. Der 44-Jährige wurde vom Rüssel des rund vier Tonnen schweren Tieres erfasst und mit dem Kopf gegen die Gitterstäbe eines Geheges geschleudert, wie der Tier- und Naturpark Cabárceno nahe der Stadt Santander am Donnerstag mitteilte. Der Pfleger wurde nach dem Vorfall am Mittwochmorgen ins Krankenhaus gebracht, wo er wenig später seinen Verletzungen erlag.

Textgröße ändern:

Der Unfall ereignete sich den Angaben zufolge, als Mitarbeiter das Gehege säuberten, in dem sich die Elefantenkuh mit ihrem Kalb befand. "Wir reden über unvorhersehbare Tiere", sagte der Tourismusminister der Region Kantabrien, Javier López Marcano. "Die Kraft des Schlags war gewaltig und von solchem Ausmaß, dass ihn niemand hätte überleben können."

Die Polizei und der Zoo, der von der Regionalregierung betrieben wird, kündigten Ermittlungen an. Es ist der erste derartige Vorfall in der 31-jährigen Geschichte des Zoos. Im Naturpark Cabárceno leben rund 120 verschiedene Tierarten, unter ihnen Wölfe, Tiger, Löwen und Jaguare in großen Gehegen.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Schülerproteste in Frankreich: Mehr als 5000 Festnahmen seit Montag

Bei den landesweiten Schülerprotesten in Frankreich sind nach Angaben der Regierung seit Montag mehr als 5000 Menschen festgenommen worden. Innenminister Laurent Nuñez sagte am Freitagabend im Sender TF1, allein am Freitag habe es 1747 Festnahmen gegeben. "Es gab Ausschreitungen in der Nähe von 158 Einrichtungen: Wurfgeschosse, Angriffe auf Ordnungskräfte, Lehrkräfte, Journalisten, Passanten."

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Textgröße ändern: