Deutsche Tageszeitung - Umfrage: Mehr als die Hälfte der Deutschen spürt in Coronakrise Angst und Sorge

Umfrage: Mehr als die Hälfte der Deutschen spürt in Coronakrise Angst und Sorge


Umfrage: Mehr als die Hälfte der Deutschen spürt in Coronakrise Angst und Sorge
Umfrage: Mehr als die Hälfte der Deutschen spürt in Coronakrise Angst und Sorge / Foto: ©

Mehr als die Hälfte der Deutschen spürt in der Coronakrise Angst und Sorgen. Insgesamt 58 Prozent bereitet die Pandemie und deren Folgen sehr große oder große Angst, wie aus einer Umfrage der pronova BKK hervorgeht, die AFP am Dienstag vorlag. Ein Drittel sorgt sich nur wenig. Als frei von Angst und Sorge in der Pandemie bezeichnen sich nur neun Prozent der Befragten.

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Vor allem Frauen (64 Prozent) und Ältere jenseits der 50 (62 Prozent) haben demnach mit Ängsten zu kämpfen. Hilfe und Entlastung suchen die Befragten vor allem in Gesprächen mit Familie und Freunden (48 Prozent). Viele versuchen außerdem, sich mit Sport (29 Prozent) sowie Musik oder einem Buch (43 Prozent) abzulenken. Gut ein Drittel (31 Prozent) schaltet auch mal die Corona-Nachrichten bewusst ab.

Jeder Sechste wiederum greift zu einem Glas Wein oder Bier. Insgesamt nahm der Alkoholkonsum im Corona-Jahr 2020 aber offenbar nicht zu. 14 Prozent der Befragten geben an, seit Beginn der Krise weniger Alkohol zu trinken. Zehn Prozent trinken häufiger. Tendenziell wird aber mehr geraucht. Acht Prozent greifen häufiger zur Zigarette, vier Prozent seltener.

Die Daten stammen aus der Bevölkerungsbefragung "Die Süchte der Deutschen", für die im Januar im Auftrag der pronova BKK bundesweit tausend Menschen befragt wurden.

(N.Loginovsky--DTZ)

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