Deutsche Tageszeitung - Prinz Harry fühlt sich von seinem Vater Charles "im Stich gelassen"

Prinz Harry fühlt sich von seinem Vater Charles "im Stich gelassen"


Prinz Harry fühlt sich von seinem Vater Charles "im Stich gelassen"
Prinz Harry fühlt sich von seinem Vater Charles "im Stich gelassen" / Foto: ©

Der britische Prinz Harry hat sich schwer enttäuscht von seinem Vater Prinz Charles gezeigt. Er fühle sich von seinem Vater "wirklich im Stich gelassen", sagte Harry in dem am Sonntagabend (Ortszeit) im US-Sender CBS ausgestrahlten Interview, das er gemeinsam mit seiner Frau Meghan gab. "Er ist durch etwas Ähnliches durchgegangen. Er weiß, wie sich Schmerz anfühlt", sagte Harry über seine Schwierigkeiten - und die seines Vaters - mit dem Königshaus und der britischen Presse.

Textgröße ändern:

Sein Vater und sein Bruder William seien im königlichen System "gefangen", sagte Harry weiter. "Sie kommen nicht raus. Und ich habe deswegen riesiges Mitgefühl."

Zugleich betonte Harry, er und seine Frau Meghan hätten "alles getan, was wir konnten", um in der königlichen Familie zu bleiben. Das Paar hatte der königlichen Familie vor gut einem Jahr den Rücken gekehrt. "Ich bin traurig, dass passiert ist, was passiert ist", sagte Harry.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Schülerproteste in Frankreich: Mehr als 5000 Festnahmen seit Montag

Bei den landesweiten Schülerprotesten in Frankreich sind nach Angaben der Regierung seit Montag mehr als 5000 Menschen festgenommen worden. Innenminister Laurent Nuñez sagte am Freitagabend im Sender TF1, allein am Freitag habe es 1747 Festnahmen gegeben. "Es gab Ausschreitungen in der Nähe von 158 Einrichtungen: Wurfgeschosse, Angriffe auf Ordnungskräfte, Lehrkräfte, Journalisten, Passanten."

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Textgröße ändern: