Deutsche Tageszeitung - Fläschchen von erster Corona-Impfung in den USA kommt ins Museum

Fläschchen von erster Corona-Impfung in den USA kommt ins Museum


Fläschchen von erster Corona-Impfung in den USA kommt ins Museum
Fläschchen von erster Corona-Impfung in den USA kommt ins Museum / Foto: ©

Das Fläschchen von der ersten Corona-Impfung in den USA kommt ins Museum. Der New Yorker Krankenhausbetreiber Northwell Health spendete das leere Fläschchen des Biontech-Pfizer-Vakzins dem Nationalmuseum für Amerikanische Geschichte in Washington, wie das Museum mitteilte. Gespendet wurden außerdem die Impfkarte, die Mitarbeiterkarte und der Kittel der New Yorker Krankenschwester Sandra Lindsay, die am 14. Dezember als offiziell erste US-Bürgerin geimpft worden war.

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Northwell Health überließ dem Museum zudem weitere leere Fläschchen, Nadeln und weiteres Impfmaterial. "Diese inzwischen historischen Gegenstände dokumentieren nicht nur den bemerkenswerten wissenschaftlichen Fortschritt, sondern repräsentieren auch die Hoffnung für Millionen Menschen", erklärte Museumsdirektorin Anthea Hartig. Northwell-Health-Chef Michael Dowling erklärte, der 14. Dezember sei "ein historischer Moment für alle" gewesen.

Das zur Smithsonian-Stiftung gehörende Nationalmuseum für Amerikanische Geschichte hatte im April 2020 angefangen, Gegenstände zur Corona-Pandemie zu sammeln. Wann diese ausgestellt werden, ist noch unklar - das Museum ist wegen Corona derzeit geschlossen. Geplant ist eine große Ausstellung zur Medizingeschichte in den USA.

In dem Land sind bereits mehr als 528.000 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben, die mit Abstand höchste Zahl weltweit. Die Impfkampagne macht aber rasante Fortschritte: Inzwischen haben mehr als 62 Millionen Menschen mindestens eine Impfdosis erhalten, das entspricht knapp einem Viertel der erwachsenen Bevölkerung. Rund 33 Millionen Menschen sind geimpft.

(N.Loginovsky--DTZ)

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