Deutsche Tageszeitung - Zwei Angeklagte aus Freiburger Gruppenvergewaltigungsprozess erneut vor Gericht

Zwei Angeklagte aus Freiburger Gruppenvergewaltigungsprozess erneut vor Gericht


Zwei Angeklagte aus Freiburger Gruppenvergewaltigungsprozess erneut vor Gericht
Zwei Angeklagte aus Freiburger Gruppenvergewaltigungsprozess erneut vor Gericht / Foto: ©

Vor dem Landgericht Freiburg müssen sich seit Donnerstag zwei der Hauptangeklagten aus dem Freiburger Gruppenvergewaltigungsprozess vom vergangenen Sommer wegen weiterer Vergewaltigungsvorwürfe verantworten. Den beiden Männern und einem dritten Mitangeklagten wird vorgeworfen, im September 2017 eine 19-Jährige in einer Wohnung missbraucht zu haben.

Textgröße ändern:

Darüber hinaus werden den Beschuldigten im Alter von 24 und 25 Jahren teilweise auch noch andere Delikte bei unterschiedlichen Tatgelegenheiten zur Last gelegt, darunter Körperverletzung und ein versuchter sexueller Übergriff sowie Rauschgiftbesitz. Im Mittelpunkt steht aber die Vergewaltigung der Jugendlichen in der Freiburger Wohnung eines der Beschuldigten. An dieser Tat sollen laut Anklage alle drei Männer beteiligt gewesen sein.

Die beiden Angeklagten aus dem Gruppenvergewaltigungsprozess wurden bereits im Juli vom Freiburger Landgericht für diese Tat zu fünf Jahren und sechs Monaten sowie vier Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Dabei ging es um eine Vergewaltigung einer 18-Jährigen in der Nähe einer Freiburger Diskothek. Das Verbrechen sorgte bundesweit für Aufmerksamkeit und Empörung.

Diese beiden Beschuldigten befinden sich bereits seit ihrer Festnahme im Oktober 2018 in Untersuchungshaft. Die Urteile gegen sie aus dem Prozess wegen der Gruppenvergewaltigung sind noch nicht rechtskräftig, der Bundesgerichtshof muss noch über die Revision entscheiden. Der dritten Angeklagte ist auf freiem Fuß. Für den Prozess sind zunächst Termine bis Mai angesetzt.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Zwei Löschhubschrauber in Griechenland verunglückt

Bei der Bekämpfung der Waldbrände in Griechenland sind am Sonntag zwei Löschhubschrauber zusammengestoßen. Wie die Feuerwehr mitteilte, wurden "sofort Rettungsteams mobilisiert, um die Besatzungen zu orten und zu unterstützen". Die Kollision der beiden Helikopter des US-Herstellers Bell ereignete sich in der Region Psatha westlich von Athen.

Betrugsversuch: 103-Jährige delegiert falschen Wasserwerker am Nacken aus Wohnung

Falsche Wasserwerker sind beim Versuch, eine 103-jährige Frau in Bremen zu bestehlen, offensichtlich erfolglos geblieben. Die drei Betrüger verschafften sich am Freitag unter dem Vorwand, Arbeiten an der Wasserversorgung vornehmen zu müssen, Zugang zur Wohnung der Seniorin, wie die Polizei am Sonntag berichtete.

Waldbrände in Griechenland fressen sich weiter fort - Flammenmeer westlich von Athen

Unter schwierigen Wetterbedingungen hat die Feuerwehr in Griechenland am Wochenende weiter gegen Flammenfronten in verschiedenen Landesteilen angekämpft. Allein nahe dem Küstenferienort Porto Germeno waren nach Behördenangaben fast 500 Feuerwehrleute im Einsatz. Regierungschef Kyriakos Mitsotakis sprach von einer "äußerst schwierigen" Lage mit "extremen" Wetterbedingungen. In ganz Griechenland wurden mittlerweile mehr als 12.000 Hektar Land zerstört, wie der Wetterdienst des Nationalen Observatoriums mitteilte.

Nach CSD-Anschlag: Union dringt auf rasche Konsequenzen

Nach dem Anschlag während der CSD-Demonstration in Berlin dringt die Union auf rasche Gesetzesverschärfungen. Die Bürger erwarteten jetzt Konsequenzen von der Politik, sagte Unions-Fraktionschef Thorsten Frei der "Bild am Sonntag". SPD-Fraktionschef Matthias Miersch zeigt sich grundsätzlich offen für eine Präventivhaft für sogenannte "Gefährder".

Textgröße ändern: