Deutsche Tageszeitung - Franzose verkauft Wein mit Cannabisextrakt

Franzose verkauft Wein mit Cannabisextrakt


Franzose verkauft Wein mit Cannabisextrakt
Franzose verkauft Wein mit Cannabisextrakt / Foto: ©

Für besonders entspannte Abende verkauft ein Franzose Wein mit Cannabisextrakt: Der Unternehmer Raphael De Pablo sagte der Nachrichtenagentur AFP in Bordeaux, sein Getränk der Marke Burdi W sei mit Cannabidiol (CBD) versetzt - einer Substanz aus Hanf, der unter anderem eine angstlösende und entkrampfende Wirkung zugeschrieben wird. "Das gibt dem Alkohol eine zusätzlich entspannende Note", sagt De Pablo.

Textgröße ändern:

Anders als das Rauschgift ist Cannabidiol legal. Wegen des Zusatzes darf De Pablo sein Getränk allerdings nicht als "Wein" vermarkten, sondern muss es als "aromatisiertes Getränk auf Weinbasis" etikettieren. Um den strengen CBD-Geschmack auszugleichen, hat der 28-Jährige zudem "einen Hauch von schwarzer Johannisbeere" beigemischt.

"Unser Ziel ist es, junge Leute wieder auf den Weingeschmack zu bringen", sagt De Pablo. Die zusätzliche Entspannung hat einen stolzen Preis: Die Flasche kostet 34 Euro. De Pablo hat nach eigenen Angaben bereits 8000 Flaschen verkauft.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Schüsse auf offener Straße in Köln: Vier Verletzte

Wegen Schüssen auf offener Straße ist in Köln ein Großeinsatz der Polizei angelaufen. "Bislang haben Rettungskräfte vier zum Teil schwer Verletzte in Krankenhäuser gebracht", teilte die Polizei in der Nacht zum Dienstag mit. Der Vorfall habe sich im Stadtteil Mülheim ereignet.

25 demokratische Bundesstaaten klagen gegen neue Trump-Zölle

Neuer Gegenwind für Präsident Donald Trump und seine Handelspolitik in den USA: 25 von Demokraten regierte Bundesstaaten haben Klage gegen die neuen Zölle der Regierung eingereicht. In der am Montag veröffentlichten Klageschrift heißt es, es gebe "keinen sachlichen Zusammenhang zwischen dem angeblichen Problem der Zwangsarbeit in internationalen Lieferketten und den pauschalen globalen Zöllen" gegen rund 60 Handelspartner. Das Weiße Haus wies die Vorwürfe zurück und betonte, dass die Zölle "legal" seien.

Waldbrände: Rund 65.000 US-Bürger müssen Häuser verlassen

Schwere Waldbrände haben im Nordwesten der USA hunderte Häuser vernichtet und zehntausende Bewohner zur Flucht gezwungen. Die Behörden riefen nach Angaben vom Montag rund 65.000 Bewohner der Stadt Spokane im Bundesstaat Washington auf, sich in Sicherheit zu bringen.

Waldbrand im Südosten der Niederlande nahe NRW ausgebrochen

Im Südosten der Niederlande ist am Montag unweit der Grenze zu Nordrhein-Westfalen ein Waldbrand ausgebrochen. Das Feuer in einem Naturschutzgebiet in der Nähe von Oostrum in der Provinz Limburg zerstörte nach Angaben der Behörden bisher eine Fläche von 21 Hektar. Zahlreiche Feuerwehrleute waren zur Bekämpfung der Flammen im Einsatz.

Textgröße ändern: