Deutsche Tageszeitung - Wildschweine überrennen in Karlsruhe Schulkinder und bauen Unfälle

Wildschweine überrennen in Karlsruhe Schulkinder und bauen Unfälle


Wildschweine überrennen in Karlsruhe Schulkinder und bauen Unfälle
Wildschweine überrennen in Karlsruhe Schulkinder und bauen Unfälle / Foto: ©

Wildschweine haben im Stadtgebiet von Karlsruhe Schulkinder überrannt und Unfälle gebaut. Zunächst lief am Freitagmittag eine Wildsau in die Beifahrerseite eines fahrenden Autos, wie die Polizei in Karlsruhe mitteilte. Anschließend rannte dasselbe Tier in einer anderen Straße in einen weiteren Wagen. In beiden Fälle entstanden jeweils 1500 Euro Schaden.

Textgröße ändern:

Anschließend lief das verletzte Schwein von hinten in eine Gruppe von Viertklässlern, die unterwegs zu einem Spielplatz waren. Drei der Kinder stürzten zu Boden. Sie kamen aber mit einigen Schrammen und einem gehörigen Schrecken davon. Gemeinsam mit einem zweiten Tier flüchtete die Wildsau weiter, ihre Spur verlor sich schließlich im Garten eines Mehrfamilienhauses.

Parallel zu der Flucht der beiden Schweine tauchte am Rande einer Demonstration mit rund 500 Teilnehmern auf dem Karlsruher Schlossplatz eine Sau mit zwei Frischlingen auf. Die kleine Rotte kam der Versammlung nach Polizeiangaben "bedrohlich nahe", zog dann aber weiter in Richtung des Bundesverfassungsgerichts zum Schlossgarten. Dort verschwand das Trio schließlich. Vermutlich gehörten alle Tiere ursprünglich zur selben Rotte.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Gericht: Kein Schmerzensgeld nach Grätsche durch Hobbyfußballer

Ein Hobbyfußballer muss laut einem Gerichtsurteil nach einer folgenreichen Grätsche gegen einen Mitspieler keinen Schadensersatz und kein Schmerzensgeld zahlen. Dem Beklagten konnte kein grob fahrlässiges Fehlverhalten nachgewiesen werden, wie das Landgericht Köln laut Mitteilung vom Dienstag entschied. Das Gericht wies deshalb die Klage des Mitspielers ab, der sich bei der Grätsche seines Teamkollegen schwer am Knie verletzt hatte.

Rund 50 Rinder bei Stallbrand in Niedersachsen verendet

Bei einem Stallbrand im niedersächsischen Garrel sind rund 50 Rinder verendet. Das Feuer brach am Montag auf einem Bauernhof aus und breitete sich schnell auf zwei Unterstände mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen aus, wie die Polizei in Cloppenburg am Dienstag mitteilte. Etwa 120 Feuerwehrleute mit 25 Fahrzeugen waren im Einsatz, ein Mensch wurde bei Löschversuchen leicht verletzt. Die Brandursache war zunächst unklar.

Zwei Männer in Augsburg getötet - Polizei nimmt Verdächtigen fest

Im bayerischen Augsburg sind zwei Männer durch ein Gewaltverbrechen ums Leben gekommen. Wie die örtliche Polizei am Dienstag mitteilte, nahmen Einsatzkräfte einen 29-jährigen Verdächtigen fest. Bei den Getöteten handelte es sich um einen 39- und einen 54-Jährigen. Details wurden nicht genannt.

Dutzende Löschflugzeuge weiter im Einsatz gegen Feuer nahe Athen

Nahe der griechischen Hauptstadt Athen kämpft die Feuerwehr mit Unterstützung durch dutzende Löschflugzeuge weiter gegen einen seit fünf Tagen wütenden Waldbrand. Mehr als 30 Flugzeuge und Hubschrauber sollten am Dienstag in dem Gebiet eingesetzt werden, wie Feuerwehrsprecher Yiannis Artopios dem Sender ERT sagte. Mehr als 500 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Textgröße ändern: