Deutsche Tageszeitung - Frankreich öffnet Corona-Impfung schon für 70-Jährige

Frankreich öffnet Corona-Impfung schon für 70-Jährige


Frankreich öffnet Corona-Impfung schon für 70-Jährige
Frankreich öffnet Corona-Impfung schon für 70-Jährige / Foto: ©

Frankreich öffnet die Corona-Impfungen ab Samstag für alle Menschen ab 70 Jahren. Präsident Emmanuel Macron kündigte die nächste Stufe der Impfkampagne am Dienstag bei einem Besuch in einem Impfzentrum in Valenciennes in Nordfrankreich an. Zugleich räumte er ein, dass noch nicht alle über 75-Jährigen in Frankreich eine erste Dosis erhalten haben.
 
Macron sagte, es solle jeden Tag "morgens, mittags und abends" geimpft werden, um den "Kampf" gegen das Coronavirus zu gewinnen. Bisher können sich in Frankreich alle Menschen ab 75 Jahren impfen lassen sowie solche ab 50 Jahren, die unter Vorerkrankungen wie Krebs, Diabetes oder starkem Übergewicht leiden.
 
Da bisher viele Menschen ab 75 Jahren noch keinen Impftermin erhalten haben, soll für sie nun eine spezielle Hotline geschaltet werden, wie Macron ankündigte. Ab Mitte oder Ende April sollen sich dann erstmals auch Lehrer impfen lassen können.
 
Der Präsident bekräftigte das Ziel, bis Mitte April zehn Millionen Menschen eine erste Dosis zu verabreichen. Bis zum Sommer sollen es nach dem Willen der Regierung 30 Millionen Menschen sein. Viele Experten zweifeln diesen Zeitplan angesichts der Lieferprobleme bei Vakzinen an.  (P.Vasilyevsky--DTZ)
 

Empfohlen

Rund 15 Vermisste nach Sturzflut im Grand Canyon

Nach einer Sturzflut im berühmten Grand Canyon im Westen der USA sind am Sonntag etwa 15 Menschen vermisst worden. Wie der Nationalpark mitteilte, ereignete sich die plötzliche Flut am Samstag am Bright Angel Canyon im Gebiet der Unterkunft Phantom Ranch. Gemeinsam mit den Behörden des Bundesstaates Arizona werde versucht, Menschen in Sicherheit zu bringen und alle von der Flut Betroffenen zu erfassen.

Junge Italienerin stirbt durch Schüsse bei Techno-Party in der Schweiz

Nach tödlichen Schüssen während einer Rave-Party in der Schweiz fahndet die Polizei unter Hochdruck nach dem Täter. Auf der Techno-Party "Aarauer Rave" in der Nähe von Zürich wurde in der Nacht zum Sonntag laut Polizeiangaben eine junge Frau durch Schüsse getötet. Fünf weitere Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Wer das Verbrechen verübte, war zunächst unklar. Die Fahndung laufe, teilte die Kantonspolizei Aarau mit.

Fähre sinkt vor Nordzypern: Mindestens acht Todesopfer

Bei einem Fährunglück vor der Küste Nordzyperns sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen, 17 weitere Insassen werden laut Medienberichten vermisst. Die mit 267 Insassen besetzte Fähre kenterte nach Behördenangaben am Sonntag aus zunächst ungeklärter Ursache und sank. Passagiere berichteten von einer Explosion an Bord. Überlebende klagten über mangelnde Rettungswesten.

Motorradwrack nach mehr als zehn Stunden im Wald entdeckt

Eine Fußgängerin hat zwischen Crailsheim und Kreßberg ein verunglücktes Motorrad an einer Böschung entdeckt. Bei der Maschine fanden Einsatzkräfte den tödlich verletzten 24-jährigen Fahrer.