Deutsche Tageszeitung - Ägyptens Behörden korrigieren Opferzahl bei Zugunglück nach unten

Ägyptens Behörden korrigieren Opferzahl bei Zugunglück nach unten


Ägyptens Behörden korrigieren Opferzahl bei Zugunglück nach unten
Ägyptens Behörden korrigieren Opferzahl bei Zugunglück nach unten / Foto: ©

Bei dem Zugunglück in Ägypten sind nach Regierungsangaben weniger Menschen gestorben als bislang angenommen. 19 Menschen kamen am Freitag bei der Kollision zweier Passagierzüge im Süden des Landes ums Leben, wie Gesundheitsministerin Hala Sajed am Samstag mitteilte. Zuvor war von mindestens 32 Todesopfern und 165 Verletzten ausgegangen worden.

Textgröße ändern:

Die Behörden gingen derzeit von 19 Toten aus, sagte die Ministerin bei einer Pressekonferenz. Die Zahl der Verletzten stieg hingegen auf 185. Laut einer Erklärung der Bahnverwaltung ereignete sich das Unglück am Freitag in der Region Tahta 460 Kilometer südlich von Kairo, nachdem in einem der Züge in mehreren Wagen die Notbremse betätigt worden war. Bei dem Unglück stießen der Zug auf der Verbindung Luxor-Alexandria und der Zug auf der Verbindung Assuan-Kairo zusammen.

In Ägypten gab es in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe von schweren Zugunglücken. Beim schwersten derartigen Unglück in der Geschichte des Landes wurden 2002 mehr als 370 Menschen getötet, als in einem Zug südlich von Kairo ein Feuer ausbrach. Im Februar 2019 starben mehr als 20 Menschen, als ein Zug im Kairoer Hauptbahnhof entgleiste und in Brand geriet.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Kokain in Lutschern: 68-Jähriger bei Schmuggelversuch in Düsseldorf ertappt

Unter anderem in Lutschern versteckt hat ein Reisender am Flughafen Düsseldorf versucht, Kokain nach Deutschland zu schmuggeln. In den Süßigkeiten befanden sich, getarnt durch rote Glasur, insgesamt drei Kilogramm der Droge, wie das Zollfahndungsamt Essen am Donnerstag mitteilte. Weitere sechs Kilo Kokain waren in präparierten Schuhen, Rucksäcken und Handtaschen versteckt.

Bundesgerichtshof urteilt über Mann wegen Kriegsverbrechen in syrischem Bürgerkrieg

Am Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe wird für Donnerstag (11.00 Uhr) das Revisionsurteil in einem Verfahren gegen einen Mann wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen im syrischen Bürgerkrieg erwartet. Als Anführer einer bewaffneten schiitischen Miliz mit Verbindungen zur Hisbollah soll der damals 20-Jährige im Jahr 2011 auf der Seite der Staatsführung des damaligen Machthabers Baschar al-Assad gekämpft haben. (Az. 3 StR 584/25)

Vorwurf der Preisabsprache: Drei US-Produzenten müssen 53 Millionen Eier spenden

Wegen des Vorwurfs der illegalen Preisabsprache müssen drei Eier-Großproduzenten in den USA 53 Millionen Eier an Ausgabestellen für kostenlose Lebensmittel spenden. Die entsprechende Einigung zwischen der Justiz und den drei Konzernen wurde am Mittwoch von der Staatsanwaltschaft von New York verkündet. Diese hatte Cal-Maine Foods, Versova und Hickman's Egg Ranch vorgeworfen, über Jahre hinweg illegale Absprachen zur Beeinflussung der Eierpreise getätigt zu haben.

Brandgefahr: THW fordert mehr Investitionen für Bevölkerungsschutz

Angesichts der akuten Brandgefahr in weiten Teilen Deutschlands fordert die Präsidentin des Technischen Hilfswerks (THW), Sabine Lackner, weitere Mittel vom Bund. "Die hohe Waldbrandgefahr derzeit zeigt, wie wichtig ein leistungsfähiger Bevölkerungsschutz ist", sagte Lackner der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). Durch die Folgen des Klimawandels würden solche Gefahrenlagen häufiger auftreten.

Textgröße ändern: