Deutsche Tageszeitung - Ronaldos Kapitänsbinde nach Wut-Aktion für 64.000 Euro versteigert

Ronaldos Kapitänsbinde nach Wut-Aktion für 64.000 Euro versteigert


Ronaldos Kapitänsbinde nach Wut-Aktion für 64.000 Euro versteigert
Ronaldos Kapitänsbinde nach Wut-Aktion für 64.000 Euro versteigert / Foto: ©

Ronaldos Zorn für einen guten Zweck: Nachdem der portugiesische Starfußballer Cristiano Ronaldo seine Kapitänsbinde nach dem WM-Qualifikationsspiel gegen Serbien wutentbrannt weggeworfen hat, ist das Stück Stoff am Freitag für 64.000 Euro auf der Website Limundo.com versteigert worden. Das Geld soll der Behandlung eines sechs Monate alten Babys aus Serbien zugute kommen, das an einer seltenen Krankheit leidet.

Textgröße ändern:

Ronaldo hatte nach einem nicht gegebenen Tor beim Spielstand von 2:2 am vergangenen Samstag mit seiner Wut-Aktion für Aufsehen gesorgt und sich eine gelbe Karte beim Schiedsrichter abgeholt. Djordje Vukicevic, ein serbischer Feuerwehrmann, der im Stadion von Belgrad im Einsatz war, nahm die Binde an sich und kontaktierte sofort einen regionalen Sportsender mit der Idee, diese für wohltätige Zwecke zu versteigern. Der Feuerwehrmann schlug auch das Baby als Empfänger des Geldes vor.

Der Säugling leidet unter Muskelschwund, einer seltenen Krankheit, die ohne künstliche Beatmung meistens im Alter von zwei Jahren zum Tod führt. Die 64.000 Euro decken jedoch nur einen Bruchteil der Behandlungskosten. Die Hoffnungen für das Baby ruhen auf einer Behandlung, die rund zwei Millionen Euro kostet.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Mindestens zwei Tote bei Bombenexplosion in Kleinbus nahe Damaskus

Bei einer Bombenexplosion an Bord eines öffentlichen Kleinbusses in einem Vorort der syrischen Hauptstadt Damaskus sind mindestens zwei Menschen getötet worden. 13 weitere Menschen seien bei der Explosion in Dscharamana verletzt worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Sana am Donnerstagabend unter Berufung auf das Gesundheitsministerium. In der Gegend leben vor allem Drusen und Christen.

Syrische Staatsmedien: Bombe in Kleinbus nahe Damaskus explodiert

In Syrien ist am Donnerstagabend eine Bombe in einem öffentlichen Kleinbus explodiert. Wie das Staatsfernsehen unter Berufung auf Behördenkreise berichtete, ereignete sich die Explosion in Dscharamana, einem Vorort der Hauptstadt Damaskus. Mehrere Krankenwagen fuhren zum Ort der Explosion, berichtete ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP. Eine Hauptverkehrsstraße wurde für den Verkehr gesperrt.

US-Republikaner wollen früheren Corona-Berater Fauci vor Gericht stellen lassen

Die US-Republikaner wollen den bekannten Immunologen und früheren Corona-Regierungsberater Anthony Fauci wegen Missachtung des Kongresses vor Gericht stellen lassen. Ein Ausschuss des von den Republikanern von US-Präsident Donald Trump kontrollierten Senats stimmte am Donnerstag für ein entsprechendes Vorgehen.

Mutter mit 71 Stichen getötet und Leiche zerstückelt: Mann muss in Psychiatrie

Nach der brutalen Tötung seiner Mutter mit einem Küchenmesser und einem Werkzeug muss ein 40-jähriger Mann aus Mecklenburg-Vorpommern dauerhaft in die Psychiatrie. Das Landgericht Schwerin ordnete die Unterbringung am vergangenen Freitag an, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte.

Textgröße ändern: