Deutsche Tageszeitung - Opferbilanz von Fährunglück in Bangladesch weiter auf 34 Tote gestiegen

Opferbilanz von Fährunglück in Bangladesch weiter auf 34 Tote gestiegen


Opferbilanz von Fährunglück in Bangladesch weiter auf 34 Tote gestiegen
Opferbilanz von Fährunglück in Bangladesch weiter auf 34 Tote gestiegen / Foto: ©

Nach dem Fährunglück in Bangladesch ist die Zahl der Toten weiter auf mehr als 30 gestiegen. Nach der Entdeckung von sechs weiteren Leichen seien nun 34 Opfer zu beklagen, teilten die Behörden am Dienstag mit. Mindestens zwei Menschen würden noch vermisst, sagte ein Behördenvertreter unter Berufung auf die Aussagen von Angehörigen.

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Am Montag waren die Bergungsarbeiten in dem stark verschmutzten Fluss Shitalakhsya nach dem Fund von 22 Leichen zwischenzeitlich ausgesetzt worden. Auf Druck der Angehörigen von weiter vermissten Menschen wurde der Einsatz jedoch am Montagabend (Ortszeit) fortgesetzt. Hubschrauber flogen über den Fluss, um weitere Opfer in dem trüben Wasser auszumachen.

Das Unglück hatte sich am Sonntag rund 20 Kilometer von der Hauptstadt Dhaka entfernt ereignet. Die Fähre mit rund 50 Passagieren sank, nachdem sie mit einem Frachtschiff zusammengestoßen war.

Nach Angaben der Polizei war die Fähre überfüllt, nachdem die Regierung einen landesweit geltenden harten Lockdown ab Montag bestätigt hatte. Unter anderem ruht der inländische Fähr-, Bus-, Zug- und Flugverkehr für sieben Tage. Die Zahl der Corona-Fälle in dem südasiatischen Land war zuletzt deutlich angestiegen.

Fährunglücke kommen im flussreichen Küstenland Bangladesch wegen niedriger Sicherheitsstandards häufig vor. Oft sind deutlich mehr Menschen an Bord der Fähren als erlaubt. Erst vergangenes Jahr im Juni waren in Dhaka beim Zusammenstoß einer Fähre mit einem anderen Schiff 32 Menschen ums Leben gekommen.

(Y.Ignatiev--DTZ)

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