Deutsche Tageszeitung - Steinmeier spricht Queen nach Tod von Prinz Philip Anteilnahme aus

Steinmeier spricht Queen nach Tod von Prinz Philip Anteilnahme aus


Steinmeier spricht Queen nach Tod von Prinz Philip Anteilnahme aus
Steinmeier spricht Queen nach Tod von Prinz Philip Anteilnahme aus / Foto: ©

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat der britischen Königin Elizabeth II. nach dem Tod ihres Mannes seine Anteilnahme ausgesprochen. Mit "tiefer Trauer" habe er die Nachricht vom Tod Prinz Philips erfahren, erklärte Steinmeier am Freitag. "Prinz Philip war in Deutschland beliebt und hochgeschätzt." Der Herzog von Edinburgh sei der Königsfamilie und dem britischen Volk "eine Stütze in schwierigen und in guten Zeiten" gewesen.

Textgröße ändern:

"Mit Haltung, Charme und Witz hat er die Hochachtung und Liebe der Bevölkerung Ihres Königreiches gewonnen", fügte er hinzu. Zudem habe er "einen wichtigen Beitrag zur Versöhnung unserer Nationen nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges" geleistet. Steinmeier würdigte auch Philips Rolle während des Zweiten Weltkriegs. Als Angehöriger der Royal Navy habe er für die Befreiung Europas vom nationalsozialistischen Terror gekämpft. "Sein Einsatz für Demokratie und Freiheit wird uns in Erinnerung bleiben", erklärte der Bundespräsident.

Der Ehemann der britischen Königin Elizabeth II. war am Freitag mit 99 Jahren auf Schloss Windsor gestorben. Er war erst vor kurzem nach einer Herz-Operation aus dem Krankenhaus entlassen worden.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Oberstes US-Gericht befasst sich mit Fragen der Konzernhaftung bei Klimawandelschäden

Der Oberste Gerichtshof der USA befasst sich am Montag mit einem für die Ölindustrie grundlegenden Fall: Im Kern geht es um die Frage, wie und vor welchen Gerichten Unternehmen für mögliche Auswirkungen ihrer Erzeugnisse auf den Klimawandel verantwortlich gemacht werden können. Im Mittelpunkt steht eine Klage der Stadt und des Countys Boulder im Bundesstaat Colorado gegen die Konzerne ExxonMobil und Suncor Energy von 2018.

Weltkriegsbomben in Hannover entschärft: 17.500 Anwohner vorübergehend evakuiert

In Hannover sind zwei Weltkriegsbomben erfolgreich entschärft worden. Rund 17.500 Menschen mussten deswegen am Sonntag vorübergehend ihre Häuser und Wohnungen im Stadtteil Misburg-Nord verlassen, wie die Behörden in der niedersächsischen Landeshauptstadt mitteilten. Am frühen Abend gab die Stadt Entwarnung, die Bewohner konnten in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren.

Feuer auf Campingplatz am Gardasee - Vier Feuerwehrleute aus Hessen helfen löschen

Im Urlaub in Norditalien haben vier Feuerwehrleute aus Hessen ihre ständige Einsatzbereitschaft bewiesen: Sie halfen am Sonntag beim Löschen eines großen Feuers auf einem Campingplatz am Gardasee. Örtliche Feuerwehr und Behörden machten unterschiedliche Angaben zur Zahl der Verletzten.

Kleinflugzeug in Baden-Württemberg abgestürzt: Zwei Tote

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges sind in Baden-Württemberg zwei Menschen ums Leben gekommen. Das Flugzeug stürzte nach Angaben einer Sprecherin des Polizeipräsidiums Heilbronn am Sonntag in nahe eines kleinen Flugplatzes gelegene Weinberge bei Gundelsheim und ging in Flammen auf.

Textgröße ändern: