Deutsche Tageszeitung - Von Kanye West getragene Sneakers könnten mehr als eine Million Dollar bringen

Von Kanye West getragene Sneakers könnten mehr als eine Million Dollar bringen


Von Kanye West getragene Sneakers könnten mehr als eine Million Dollar bringen
Von Kanye West getragene Sneakers könnten mehr als eine Million Dollar bringen / Foto: ©

Mehr als eine Million Dollar könnte die Versteigerung des von dem US-Rapper Kanye West getragenen Prototypen seines Sportschuhs Nike Air Yeezy 1 einbringen. Das Auktionshaus Sotheby’s wird diesen Monat die schwarzen Sneakers versteigern, die West mitentworfen und bei der Grammy-Verleihung 2008 der Öffentlichkeit vorgestellt hatte.

Textgröße ändern:

Die Präsentation der Sportschuhe hatte damals für Furore gesorgt - auch deshalb, weil Nike bis dahin Schuhe nur nach Sportlern benannt hatte. Yeezy ist der Spitzname des Rap-Moguls.

Die Sneakers kamen 2009 in limitierter Auflage in den Handel, der Nachfolger Nike Air Yeezy 2 2012. Dann beendete West die Zusammenarbeit mit dem US-Sportartikel-Giganten. Der Rapper war der Auffassung, nicht ausreichend an den Einnahmen beteiligt zu werden - und wechselte zum deutschen Nike-Konkurrenten Adidas.

Die Zusammenarbeit ist äußerst erfolgreich: Laut einer internen Note der Bank UBS, über welche die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, erzielte die Marke Yeezy im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,7 Milliarden Dollar.

Das von West getragene Paar Nike Air Yeezy 1 gehört dem Schuhsammler Ryan Chang und wird von Donnerstag an in Hongkong ausgestellt. Die Versteigerung ist nicht öffentlich. Das bedeutet, dass Käufer und Kaufpreis womöglich nicht bekannt werden.

In den vergangenen Jahren sind wiederholt Höchstpreise für Sportschuhe erzielt worden. Den derzeitigen Rekord von 615.000 Dollar (517.000 Euro) hält ein Paar Basketballschuhe von NBA-Legende Michael Jordan.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Oberstes US-Gericht befasst sich mit Fragen der Konzernhaftung bei Klimawandelschäden

Der Oberste Gerichtshof der USA befasst sich am Montag mit einem für die Ölindustrie grundlegenden Fall: Im Kern geht es um die Frage, wie und vor welchen Gerichten Unternehmen für mögliche Auswirkungen ihrer Erzeugnisse auf den Klimawandel verantwortlich gemacht werden können. Im Mittelpunkt steht eine Klage der Stadt und des Countys Boulder im Bundesstaat Colorado gegen die Konzerne ExxonMobil und Suncor Energy von 2018.

Weltkriegsbomben in Hannover entschärft: 17.500 Anwohner vorübergehend evakuiert

In Hannover sind zwei Weltkriegsbomben erfolgreich entschärft worden. Rund 17.500 Menschen mussten deswegen am Sonntag vorübergehend ihre Häuser und Wohnungen im Stadtteil Misburg-Nord verlassen, wie die Behörden in der niedersächsischen Landeshauptstadt mitteilten. Am frühen Abend gab die Stadt Entwarnung, die Bewohner konnten in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren.

Feuer auf Campingplatz am Gardasee - Vier Feuerwehrleute aus Hessen helfen löschen

Im Urlaub in Norditalien haben vier Feuerwehrleute aus Hessen ihre ständige Einsatzbereitschaft bewiesen: Sie halfen am Sonntag beim Löschen eines großen Feuers auf einem Campingplatz am Gardasee. Örtliche Feuerwehr und Behörden machten unterschiedliche Angaben zur Zahl der Verletzten.

Kleinflugzeug in Baden-Württemberg abgestürzt: Zwei Tote

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges sind in Baden-Württemberg zwei Menschen ums Leben gekommen. Das Flugzeug stürzte nach Angaben einer Sprecherin des Polizeipräsidiums Heilbronn am Sonntag in nahe eines kleinen Flugplatzes gelegene Weinberge bei Gundelsheim und ging in Flammen auf.

Textgröße ändern: