Deutsche Tageszeitung - "Bravo und danke" - Macron besucht Notre-Dame zwei Jahre nach Brand

"Bravo und danke" - Macron besucht Notre-Dame zwei Jahre nach Brand


"Bravo und danke" - Macron besucht Notre-Dame zwei Jahre nach Brand
"Bravo und danke" - Macron besucht Notre-Dame zwei Jahre nach Brand / Foto: ©

Die Bilder von der brennenden Pariser Kathedrale Notre-Dame lösten im April 2019 weltweit Entsetzen aus, Hunderttausende spendeten für den Wiederaufbau des berühmten gotischen Gotteshauses. Zum zweiten Jahrestag des Brandes besuchte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag die mehr als 850 Jahre alte Kathedrale. Er dankte den Feuerwehrleuten, Architekten, Bauarbeitern und Spendern für ihren beispiellosen Einsatz.

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"Bravo und danke", sagte Macron im Gespräch mit Arbeitern. "In zwei Jahren ist hier bereits immense Arbeit geleistet worden." Der Staatschef dankte auch den Spendern, die insgesamt 833 Millionen Euro gegeben hatten. Ohne sie wäre der Wiederaufbau nicht möglich, betonte Macron. Auch aus Deutschland und vielen anderen Ländern war Geld geflossen.

Der Präsident bekräftigte seinen Willen, die Kathedrale bis zu den Olympischen Sommerspielen in Paris 2024 wiederzueröffnen. Wegen des enormen Ausmaßes der Zerstörung dürften dann laut Experten noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen sein. Zum fünften Jahrestag des Brandes am 15. April 2024 soll aber erstmals wieder eine Messe im Kirchenschiff gefeiert werden.

Das Feuer hatte unter anderem das Dach und den Spitzturm von Notre-Dame zum Einsturz gebracht. Beides soll im ursprünglichen Stil wiederaufgebaut werden, auch der Dachstuhl aus Holz. Dafür wurden bereits mehr als tausend Eichen gefällt.

"Diese Kathedrale bewegt uns, ob wir nun gläubig sind oder nicht", sagte die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo, die Macron zusammen mit Chefarchitekt Philippe Villeneuve auf die Baustelle begleitete. Kürzlich habe sie etwa den US-Klimabeauftragten John Kerry im Rathaus zu Gast gehabt. "Er ist sofort zum Fenster meines Büros gegangen, um Notre-Dame zu betrachten", erzählte Hidalgo der katholischen Zeitung "La Croix" (Donnerstagausgabe).

(W.Uljanov--DTZ)

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