Deutsche Tageszeitung - UNO will humanitäre Mission in Afghanistan trotz Truppenabzugs fortführen

UNO will humanitäre Mission in Afghanistan trotz Truppenabzugs fortführen


UNO will humanitäre Mission in Afghanistan trotz Truppenabzugs fortführen
UNO will humanitäre Mission in Afghanistan trotz Truppenabzugs fortführen / Foto: ©

Trotz des geplanten Rückzugs der internationalen Truppen aus Afghanistan will die UNO ihre politische und humanitäre Mission in dem Land fortführen. "Wir werden die Situation weiter untersuchen, aber unsere Arbeit in Afghanistan wird weitergehen", sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric. Es sei "klar und offensichtlich", dass der Abzug der Nato- und US-Truppen "eine Auswirkung auf das Land als Ganzes haben wird".

Textgröße ändern:

Die UNO sei "seit langer, langer Zeit im Bereich der humanitären Entwicklung in Afghanistan präsent", sagte er. Die UN-Mission für Afghanistan (Unama) ist eine kleine politische Mission mit etwa 1200 Mitarbeitern, von denen die Mehrheit afghanische Staatsangehörige sind. Sie beinhaltet keine Friedenstruppen.

Die USA und ihre Nato-Partner, darunter auch Deutschland, wollen Anfang Mai mit dem Truppenabzug aus Afghanistan beginnen und den seit 20 Jahren andauernden Militäreinsatz am Hindukusch beenden. Alle Nato-Truppen sollen Afghanistan innerhalb weniger Monate verlassen.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Freund von Ex-Frau mit über 70 Stichen getötet: Lebenslange Haft in Hessen

Weil er den Lebensgefährten seiner getrennt von ihm lebenden Ehefrau mit über 70 Messerstichen tötete, hat das Landgericht Frankfurt am Main einen 37-Jährigen zu lebenslanger Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen Mord und gefährlicher Körperverletzung, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch sagte. Demnach wurde das Urteil am Dienstag verkündet.

Zahl der Toten nach Erdbeben in Kolumbien steigt auf 240 - mehr als 1300 Verletzte

Einen Tag nach dem verheerenden Erdbeben in Kolumbien ist die Zahl der Toten am Dienstag auf 240 gestiegen. Mehr als 1300 weitere Menschen wurden laut den Behörden bei dem schwersten Beben im Land seit einem Jahrzehnt verletzt. Einsatzkräfte und Freiwillige suchten teils mit bloßen Händen und erschwert durch Stromausfälle weiter nach Überlebenden. UN-Generalsekretär António Guterres und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier äußerten ihr Mitgefühl.

Polizei in Bielefeld erschießt bewaffneten Mann

Polizisten haben am Dienstag in Bielefeld einen bewaffneten Mann bei einem Einsatz erschossen. Der Mann lief mit einer Waffe in der Hand auf Einsatzkräfte zu, die daraufhin auf den Mann schossen, wie die örtliche Polizei mitteilte. Der Mann sei dadurch tödlich verletzt worden. Die Identität des Getöteten war zunächst unklar.

Nach stärkstem Beben seit einem Jahrzehnt läuft in Kolumbien die Suche nach Verschütteten

Nach dem stärksten Erdbeben seit einem Jahrzehnt läuft in Kolumbien die intensive Suche nach Überlebenden. Teils nur mit bloßen Händen und erschwert durch Stromausfälle gruben Einsatzkräfte und Freiwillige am Dienstag weiter nach Verschütteten. Laut dem Kommunalverband Asocapitales wurden seit dem Unglück vom Montag 169 Todesopfer und mehr als 600 Verletzte gezählt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Papst Leo XIV. äußerten ihr Mitgefühl.

Textgröße ändern: