Deutsche Tageszeitung - Portugal lockert Corona-Restriktionen weiter

Portugal lockert Corona-Restriktionen weiter


Portugal lockert Corona-Restriktionen weiter
Portugal lockert Corona-Restriktionen weiter / Foto: ©

Portugal ist am Montag in die dritte Phase der Corona-Lockerungen getreten. Mit Ausnahme von etwa einem Dutzend Gemeinden mit hohen Infektionszahlen öffneten im ganzen Land wieder Restaurants, Einkaufszentren und Konzerthäuser. Nach den Grundschulen sind nun auch Oberschulen und Universitäten wieder im Präsenzbetrieb.

Textgröße ändern:

Portugal hatte nach einem zweimonatigen strikten Lockdown Mitte März mit ersten Lockerungen begonnen. Die letzte Phase soll in zwei Wochen starten, dann sollen unter anderem wieder öffentliche Veranstaltungen im Freien möglich sein. Portugal mit seinen rund zehn Millionen Einwohnern hat bereits 2,5 Millionen Corona-Impfdosen verabreicht.

Bei der Einreise in Portugal muss ein negativer Corona-Test vorgezeigt werden. Menschen aus Ländern mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 500 Fällen pro 100.000 Einwohner wie etwa Frankreich und die Niederlande, aber auch Brasilien und Südafrika müssen nach ihrer Ankunft in Portugal für 14 Tage in Quarantäne.

Aus Ländern mit einem Inzidenzwert über 150 wie derzeit Deutschland und Spanien sind nach Angaben des Innenministeriums vom Freitag nur dringend notwendige Einreisen erlaubt. Die Kontrollen an der Grenze zu Spanien will Portugal noch mindestens zwei Wochen beibehalten.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Empörung nach Freispruch für maltesischen Geschäftsmann in Mordfall Caruana Galizia

Fast neun Jahre nach der Ermordung der Enthüllungsjournalistin Daphne Caruana Galizia hat ein Gericht in Malta am Mittwoch den Geschäftsmann Yorgen Fenech vom Vorwurf freigesprochen, den Mord in Auftrag gegeben zu haben. Caruana Galizias Familie erklärte, Fenechs Freispruch verweigere "ihr die Gerechtigkeit, die sie verdient". Medienorganisationen und Verfechter der Meinungs- und Pressefreiheit sehen in dem Urteil eine verheerende Signalwirkung.

Frau stirbt nach Attacke mit Messer und Feuer durch Ehemann in Stuttgart

Sechs Wochen nach einer Messer- und Brandattacke durch ihren Ehemann ist eine Frau in Stuttgart an ihren schweren Verletzungen gestorben. Der 54 Jahre alte Tatverdächtige soll sie am 23. Juli an ihrem Arbeitsplatz in einem Einkaufszentrum angegriffen haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten. Er habe die 47-Jährige erst mit einem Messer angegriffen und dann angezündet.

Ermittlungen nach Angriffen auf Umspannwerke wegen Anschlagsverdachts

Nach den Angriffen auf Umspannwerke in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg wird in beiden Fällen wegen des Verdachts von Anschlägen auf die kritische Infrastruktur ermittelt. "Es besteht der Anfangsverdacht einer verfassungsfeindlichen Sabotage", sagte Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf vor Journalisten. Die Polizei sprach von einem "Anschlagsgeschehen". In Brandenburg ermitteln die Beamten unter anderem wegen Terrorverdachts. Ein Zusammenhang wurde geprüft.

Zwei Leichen in Mehrfamilienhaus in Bayern: Haftbefehl gegen Verdächtigen

Nach dem Fund zweier Leichen in einem Mehrfamilienhaus im bayerischen Geretsried ist der Tatverdächtige identifiziert. Gegen den 19 Jahre alten Sohn beziehungsweise Enkel der Opfer wurde Haftbefehl wegen Totschlags erlassen, wie die Polizei in Rosenheim am Mittwoch mitteilte. Demnach soll er für den Tod der Frau und ihres erwachsenen Sohns verantwortlich sein.

Textgröße ändern: