Deutsche Tageszeitung - Roadmovie "Nomadland" gewinnt Oscar als bester Film

Roadmovie "Nomadland" gewinnt Oscar als bester Film


Roadmovie "Nomadland" gewinnt Oscar als bester Film
Roadmovie "Nomadland" gewinnt Oscar als bester Film / Foto: ©

Das Roadmovie "Nomadland" ist mit dem Oscar als bester Film des Jahres ausgezeichnet worden. Das Sozialdrama von Regisseurin Chloé Zhao wurde am Sonntag in Los Angeles mit dem wohl wichtigsten Filmpreis der Welt ausgezeichnet. Der bewegende Film über Arbeitsnomaden in den USA setzte sich gegen "The Father", "Judas and the Black Messiah", "Mank", "Minari - Wo wir Wurzeln schlagen", "Promising Young Woman", "Sound of Metal" und "The Trial of the Chicago 7" durch.

Textgröße ändern:

"Nomadland" war als Favorit in die Oscar-Gala gegangen. Die aus China stammende Zhao gewann für den semifiktionalen Film auch den Regie-Oscar. Außerdem wurde Hauptdarstellerin Frances McDormand mit einem Oscar ausgezeichnet.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Duisburg: 16-Jähriger zweimal in wenigen Stunden mit geklauten Fahrzeugen erwischt

Zweimal innerhalb weniger Stunden ist ein 16-Jähriger in Duisburg mit gestohlenen Fahrzeugen erwischt worden. Zunächst meldete ein 22-Jähriger am Samstagabend, dass sein Motorrad entwendet wurde, wie die Polizei am Montag in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte. Über einen Ortungssensor und eine App auf dem Smartphone des Geschädigten entdeckten die Beamten den 16-jährigen Dieb und das Fahrzeug auf einer Straße.

Vorstoß für Gesetzesänderung: Strafen für Leugnung des Existenzrechts Israels

Trotz großer verfassungsrechtlicher Bedenken der Bundesregierung hat das Land Hessen einen neuen Anlauf unternommen, um die Leugnung des Existenzrechts Israels unter Strafe zu stellen. Das Bundesland sieht sich dabei durch ein neues Rechtsgutachten bestätigt, das am Montag in Berlin vorgestellt wurde. Das Gutachten habe die von der Bundesregierung vorgebrachten verfassungsrechtliche Bedenken "klar widerlegt", sagte der hessische Justizminister Christian Heinz (CDU). Die Bundesregierung widersprach dem allerdings.

Durch Autorennen getötetes Kind: In Hamburg verhängte Haftstrafen rechtskräftig

Die vom Landgericht Hamburg gegen zwei Männer wegen eines Autorennens mit einem toten Kind verhängten mehrjährigen Haftstrafen sind rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) wies die Revision der Staatsanwaltschaft als unbegründet ab, weil die Nachprüfung des Urteils keine Rechtsfehler ergeben habe, wie das Hamburger Gericht am Montag erklärte. Auch die Revision der Nebenkläger verwarf der BGH als unzulässig.

Prozess gegen 18-Jährigen wegen mutmaßlicher Anschlagspläne in Hamburg gestartet

Wegen mutmaßlicher Anschlagspläne in Hamburg muss sich seit Montag ein 18-jähriger IS-Anhänger vor dem Jugendschöffengericht der Hansestadt verantworten. Der Heranwachsenden soll geplant haben, möglichst viele "Ungläubige" durch eine Sprengstoffexplosion, Molotowcocktails oder mit einem Messer zu töten, wie aus der Anklage hervorgeht. Der Prozess ist einem Gerichtssprecher zufolge bis zum 2. November terminiert.

Textgröße ändern: